#9: Wenn der Kopf laut wird – und der Betrieb leiser
Shownotes
Was jetzt wirklich hilft, wenn es ruhiger wird
In dieser Folge von Kirsch Royal geht es um leise Phasen. Um Zeiten, in denen der Betrieb langsamer wird und der Kopf anfängt, Fragen zu stellen.
Ich spreche über Unsicherheit. Über Gedanken, die Druck machen. Und über die Erfahrung, dass Ruhe kein Warnsignal sein muss.
Die Folge nimmt dich mit durch meinen Jahresstart: zwischen Workshops, Führungskräfteentwicklung, Branchentreffen und dem Beginn der Messezeit.
Es geht um Realitätscheck statt Kopfkino. Um Zahlen, Muster und Erfahrung. Und darum, wie Betriebe ruhige Phasen nutzen können – für Klarheit, Struktur und Entwicklung.
Wir sprechen über: • warum ruhige Zeiten in der Gastronomie normal sind • wenn Gedanken lauter werden als die Realität • Planung, Organisation und Zusammenarbeit im Team • Fortbildung, Austausch und Führung • Branchentreffen und Messezeit • Inspiration durch Perspektivwechsel • und die Erlaubnis, auch mal Pause zu machen
Zum Abschluss gibt es zwei klare Royal to Go:
Royal to Go #1 Ein Besuch im Tulus Lotrek bei Ilona Scholl und Max Strohe. Als Erinnerung sich eine Pause zu erlauben.
Royal to Go #2 Messe bewusst machen. Ein, zwei Themen. Zwei gute Gespräche. Ein Impuls, den du wirklich umsetzt.
Dieser Podcast Kirsch Royal ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company https://www.studiovenezia.de/
Links
• Tulus – Die Geschichte eines Restaurants https://podcasts.apple.com/de/podcast/tulus-die-geschichte-eines-restaurants/id1855531361
• Tulus Lotrek, Berlin - Das Restaurant von Ilona Scholl & Max Strohe www.tuluslotrek.de
• Messen
07.02. – 11.02.2026 INTERGASTRA, Stuttgart https://www.messe-stuttgart.de/intergastra
02.03. – 03.03.2026 meehr Genuss, Rostock https://www.meehrgenuss.de
13.03. – 17.03.2026 INTERNORGA, Hamburg https://www.internorga.com
15.03. – 17.03.2026 ProWein, Düsseldorf https://www.prowein.de
Transkript anzeigen
00:00:08: Diese Folge entsteht Anfang Februar.
00:00:10: Der Januar oder der Jahresstart liegt also schon ein, zwei Wochen hinter uns.
00:00:14: Und trotzdem ist er bei vielen meiner Kundinnen und Kunden, in vielen Gesprächen, auch mit Gästen immer noch sehr präsent.
00:00:21: Präsent in Gesprächen und in Gedanken, aber oft auch ein bisschen im Bauch.
00:00:28: Für viele gastronomische Betriebe ist der Jahresstart immer eine ganz besondere Phase.
00:00:33: Gerade dann, wenn man nicht in einem klassischen Schneegebiet unterwegs ist und aus einem sehr intensiven Dezember und aus vollen Häusern, langen Tagen, super viel Betrieb kommt und sich dann plötzlich das Tempo verändert.
00:00:48: Was im Januar passiert und vielleicht auch noch im Februar ist nämlich, dass es etwas ruhiger wird.
00:00:55: Und ich stelle immer wieder fest und gerade in den letzten Wochen habe ich es super oft in Gesprächen gehabt, dass diese Veränderung total verunsichern kann.
00:01:03: Nicht, weil irgendwas konkret schiefläuft, sondern weil man plötzlich Raum wieder für Gedanken und Zeit zum Nachdenken hat.
00:01:12: Bei mir ist so, dass diese Zeit immer zwischen den Jahren, wo ich mich immer wieder frage, wie wird mein Jahr, wie wird eigentlich mein Januar?
00:01:19: Und wir hatten uns dieses Jahr ganz bewusst entschieden, noch mal rauszugehen und sind ein paar Tage an den Schliersee gefahren, ins Wundervolle.
00:01:28: Haus Hubertus in Neuhaus und haben dort viel Schnee genießen dürfen, gutes Essen, großartige Gastgeber mit Martin und Joachim, ein tolles Team, was uns den Start ins Jahr großartig ermöglicht hat.
00:01:45: Und für mich war der Start ins Jahr dann auch noch mal Ruhe und Inne zu halten, mich auch noch mal vorzubereiten, bevor es dann wirklich richtig los ging.
00:01:54: Und wenn ich so zurückblicke, dann fühlt sich das schon super weit wieder weg, also super weit weg an, weil wir dann am fünften Januar zurückgefahren sind.
00:02:03: und das war so ein bisschen mein Start ins Jahr.
00:02:06: und ich darf jetzt Anfang Mitte Februar sagen, mein Januar war alles andere als leer.
00:02:14: Aber ich möchte heute ein wenig über mich... oder ich möchte heute weniger über mich sprechen, sondern eher über das, was gerade in sehr vielen Gesprächen mir begegnet.
00:02:25: Gerade für Betriebe, die nicht vom Wintertourismus profitieren, fühlt sich der Januar und auch auf der Februar noch sehr herausfordernd an.
00:02:33: Ich versetze, wie.
00:02:34: es ist ungewohnt ruhig, die Buchungslage ist verhalten und viele fragen sich, wie wird unser Jahr.
00:02:41: Nach diesem extrem vollen Dezember kommen dann plötzlich Gedanken hoch, die vorher gar keinen Platz hatten.
00:02:48: Und mit diesen Gedanken kommen oft Sorgen und auch Ängste.
00:02:52: Dazu kommt ganz besonders in diesem Jahr auch noch Themen wie Mehrwertsteuersenkung, die Frage, wie Gäste darauf reagieren und ob sie die Erwartung haben, dass man etwas erklärt oder dass man rechtfertigt oder wie man mit der Preisgestaltung umgegangen ist.
00:03:07: All das zusammen kann dann ganz schnell das Gefühl erzeugen, dass gerade irgendetwas nicht stimmt.
00:03:12: Und ich glaube genau an diesem Punkt, Halt ich es für unglaublich wichtig, kurz Ende zu halten.
00:03:18: Und das habe ich auch meinen Kunden geraten.
00:03:20: Ich bin ein großer Freund davon, die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, nochmal zu überprüfen.
00:03:26: Kurt Krömer hat, glaube ich mal, gesagt in seinem Buch, glaube nicht alles, was du dir selbst erzählst.
00:03:32: Und dieser Satz begleitet mich sehr, vor allem dann, wenn Gedanken auftauchen, die mir Angst machen oder mich handlungsunfähig werden lassen.
00:03:41: Ich breche gerade mit vielen Gastronomenhütteljes, die sagen, Die Mitarbeitenden müssen weiter bezahlt werden.
00:03:47: Gleichzeitig ist es ruhig und das erzeugt Druck.
00:03:50: Die Kosten steigen.
00:03:53: Und dann lade ich oft dazu einen gemeinsam hinzuschauen.
00:03:56: Also nicht nur auf das Gefühl, nicht nur das, was sie wahrnehmen, sondern auf die Realität.
00:04:01: Wir schauen uns die Zahlen an und nicht nur die Zahlen vom letzten Jahr, sondern meistens die Zahlen der letzten drei Jahre oder auch zwei Jahre, je nachdem.
00:04:10: Und was wir dann ganz häufig feststellen, ist, dass wir jedes Jahr ähnlich haben.
00:04:14: Diese Phase gibt es immer und diese Phase wird es immer geben.
00:04:17: Und trotzdem sind daraus gute, stabile Jahre entstanden.
00:04:20: Deshalb kann es sehr helfen, sich das bewusst zu machen.
00:04:24: Und ich rate auch immer mal dazu, das aufzuschreiben.
00:04:27: Nicht, um sich das schön zu reden, sondern um sich daran zu erinnern, um nochmal nachzublättern.
00:04:31: Wie war es denn letztes Jahr?
00:04:33: Und wie bin ich letztes Jahr damit umgegangen?
00:04:35: Weil es einem dann nochmal so ein bisschen bewusster wird.
00:04:40: Und wenn man von einem so hohen Tempo plötzlich runtergebremst wird, fühlt sich das erst mal total ungewohnt an.
00:04:46: Plötzlich haben meine Kunden und Kundinnen Zeit und Luft und nur dann in diesen Pause-Phasen, in diesen Pasen, wo es ruhiger wird, dann kommen genau diese Gedanken.
00:04:59: Das ist normal und das darf man auch annehmen.
00:05:02: Aber man sollte diese Gedanken auch immer wieder einem Realitätschecks unterziehen.
00:05:08: Noch etwas beobachte ich gerade sehr deutlich, dass sich das Gästeverhalten verändert.
00:05:12: Und das ist vielleicht auch nochmal hier an der Stelle gesagt.
00:05:16: Viele entscheiden sich viel kurzfristiger, auch wir selbst als Familie im Freundeskreis, bei Bekannten.
00:05:22: Die großen Dinge werden geplant.
00:05:24: ein großer Sommerurlaub oder ein großer Winterurlaub oder die Herbstferien.
00:05:28: Aber diese ganzen kleinen Auszeiten zwischendurch, von der wir auch vielleicht in Deutschland als Hotellerie und Gastronomie profitieren, diese kleineren Auszeiten entstehen oft superspontan.
00:05:39: Ich erlebe das bei uns, ich erlebe das bei Freunden und deshalb darf man trotz dieser ruhigen Phase zuversichtlich bleiben, weil ich bin sehr zuversichtlich, dass es ein gutes Jahr für die Gastronomie wird.
00:05:51: Und ich will an der Stelle hier ist mir wichtig zu sagen, dass dieser Jahresstadt kein Zeichen dafür ist, dass etwas falsch läuft, sondern er ist eher so eine Übergangsphase.
00:06:00: Und die entscheidende Frage ist nicht, warum es gerade ruhiger ist, sondern was wir mit dieser Zeit anfangen.
00:06:06: Und während es für viele Betriebe ruhiger war, war mein Januar tatsächlich ziemlich voll.
00:06:11: Ich bin am fünften Januar nach unserem Aufenthalt am Schlessee wieder gestartet, hatte einen total klaren Kopf, aber auch das Wissen, jetzt geht es richtig rein.
00:06:22: Eines der großen Themen war gleich zu Beginn die Vorbereitung eines Rezertifizierungs-Audits für einen meiner Kunden.
00:06:28: Also wir haben ganz strukturiert hingeschaut, was ist da, was fehlt noch, wo müssen Prozesse sauber aufgestellt sein, was hat sich auch im Standard geändert, was hat sich in unserem Jahr auch geändert und haben das Revue passieren lassen und haben Anpassungen vorgenommen und haben, ja.
00:06:46: wie das in so einem Audit auch ist oder in so einer Zertifizierung ist, auch sehr viel dokumentiert.
00:06:50: Was den großen Vorteil hat, dass wir das Wissen im Unternehmen damit halten und dass wir auch zukünftig da reinschauen können.
00:06:57: Parallel und ganz anderes, eine ganz andere Welt waren viele Workshops mit Auszubildenden, die in meiner Wahrnehmung gerade zum Jahresbeginn sehr offen sind, aber auch mit wahnsinnig vielen Fragen im Raum stehen.
00:07:11: Ein Thema, was sich Eigentlich durch den ganzen Jahr nur gezogen, das war die Frage, wie stellen wir uns dieses Jahr gut auf?
00:07:17: Viele meiner Kundinnen und Kunden haben diese ruhigere Zeit genutzt, um sich mit ganz grundlegenden Themen zu beschäftigen.
00:07:25: Umsatzsteigerung, Angebotsverbesserung und Verkaufsförderung.
00:07:28: Das waren die Themen, die sich durch den ganzen Jahr nur gezogen haben.
00:07:32: Aber es ging nicht darum, wir müssen jetzt schneller verkaufen, sondern eher, was passiert wirklich in unserem Haus?
00:07:39: Was wird gut angenommen und wo?
00:07:41: verschenken wir vielleicht sogar noch Potenzial.
00:07:44: Eine Möglichkeit, sich dieser Frage zu nähern, ist zum Beispiel der Blick auf das Thema Wein.
00:07:49: Wir haben uns im Januar bei einigen Häusern die Weinkarten angeschaut.
00:07:53: Ich habe Sortimente hinterfragt, aber auch neu gemacht, neue Sachen formatiert.
00:08:00: Und es ging viel darum.
00:08:02: Mitarbeiter zu machen und sie auch mit einzubeziehen in die Entscheidungen.
00:08:07: Das haben wir geschafft durch Schulungen, durch Wissensvermittlung, aber auch durch ein viel besseres Verständnis für das eigene Angebot.
00:08:14: Weil ich immer wieder sage bei dem Thema Wein, ist es wirklich so, dass die Gäste und jeder, der hier Gast ist, wird es bestätigen.
00:08:21: Wir erwarten als Gast in der Gastro immer, dass derjenige, der uns bedient, der uns den Abend verschönert.
00:08:28: das eigene Angebot besonders gut kennt.
00:08:30: Wir erwarten nicht die großen Sommeliers dieser Welt, die ein unfassendes Spektrum am Wein wissen haben, sondern es geht immer um das, was das Haus gerade anbietet und darin sollten Mitarbeiter und Teams Experten sein.
00:08:47: Und auch das waren viele Workshops, die ich im Januar gegeben habe, wo wir das Thema Wein verständlich erklärt haben, wo wir vor allen Dingen aber auch Hemmungen rausgenommen haben.
00:08:56: Und wo wir uns gefragt haben, wie schaffen wir es, dass Verkauf sich nicht nach Verkaufen anfühlt.
00:09:03: Und das gelingt genau dann, wenn wir da genau hinschauen und wenn wir uns da vielleicht auch von externen Unterstützung holen, die das zusammen mit dem Team bearbeiten.
00:09:12: Ein weiterer großer Schwerpunkt im Januar war für mich der Staat einer Führungskräfteentwicklung.
00:09:17: Ein großes Vertrauen, was mir geschenkt wurde von der Kooperation Stern im Sauerland.
00:09:23: wo fünfzehn Führungskräfte regelmäßig zusammenkommen, einmal im Monat, eine feste Runde mit Zeit für Austausch, für Input und für die Themen, die sie ganz konkret aus ihren Häusern mitbringen.
00:09:34: Wir befassen uns um das Thema Führung, Sinnstiftung in der Führung und auch wie kriegen wir unsere Teams noch besser durch die Herausforderung unserer Branche.
00:09:47: Begleitet.
00:09:48: Es geht dabei nicht um starre Programme, sondern um das gemeinsame Arbeiten an den realen Herausforderungen.
00:09:53: Und das ist, glaube ich, auch der Mehrwert dieser Gruppe.
00:09:57: Wir zeigen Themen, Führungen im Alltag, machen uns Gedanken über Kommunikation, ganz viel über das Thema Verantwortung und Zusammenarbeit.
00:10:07: Und auch hier hat sich gezeigt, wie wertvoll diese ruhigeren Phasen sind, weil wir die jetzt einfach sehr gut starten und platzieren konnten.
00:10:13: Weil wir uns Zeit nehmen oder weil sich auch die Kolleginnen und Kollegen in Zeit nehmen, zu reflektieren, sich auszutauschen und auch für die Fragen, die sonst im laufenden Betrieb oft untergehen.
00:10:26: Ein großer Teil meiner Arbeit im Januar waren außerdem Workshops mit Teams, die sich gerade neu finden.
00:10:32: Also neuer Öffnung oder Betriebe, die vielleicht schon ein bisschen geöffnet haben.
00:10:36: Meistens haben sie das erste halbe Jahr hinter sich und sie schaffen sich jetzt im Januar das erste Mal wirklich innezuhalten und zu prüfen, ob es alles gut gelaufen ist.
00:10:46: Sie fragen sich, was hat gut funktioniert, wo hakt es im Alltag und was müssen wir vielleicht konzeptionell nochmal anpassen.
00:10:54: Was ich viel dabei erlebt habe und was mir überall begegnet, gerade ist, dass viele Betriebe mittlerweile mit Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern arbeiten, so ist die Begrifflichkeit.
00:11:06: Oft sind es junge Menschen, die aber auf jeden Fall Lust für Gastro haben oder Lust auf Gastronomie haben.
00:11:13: Und ich sage ja immer, das Thema Fachkraft, Fachkräfte ist natürlich sehr wertvoll für uns in der Gastro.
00:11:19: Aber ich glaube, in erster Linie brauchen wir genau diese Menschen, die Bock auf Gastronomie haben und zumindest ich in meiner Person kann sagen, alles andere können wir den beibringen.
00:11:29: Und das haben wir in diesen Workshops auch versucht und gemacht.
00:11:31: Aber bevor wir überhaupt über Verkaufsförderung oder Zusatzumsätze gesprochen haben oder sprechen konnten, haben wir uns mit einer ganz anderen Frage beschäftigt.
00:11:42: Nämlich, was heißt es eigentlich, Gastgeberin oder Gastgeber zu sein?
00:11:47: Wir haben uns die Frage gestellt, welche Verantwortung habe ich und ganz unabhängig von meiner Position.
00:11:53: Und haben Antworten auf Fragen gefunden, wie zum Beispiel, welchen Beitrag leist ich im Team und wie bekomme ich überhaupt den Überblick über das Haus, über das Angebot und über das, was hier täglich passiert.
00:12:04: Wir haben uns sehr, sehr bewusst Zeit dafür genommen, ja, vier bis sechs Stunden in den Workshops sehr intensiv, sehr dialogisch.
00:12:12: Zusammenfassend ging es viel um Eigenverantwortung und Zusammenarbeit im Team und darum, die eigene Rolle wirklich zu verstehen, bevor man überhaupt über Verkauf sprechen kann.
00:12:22: Nach einem dieser Workshops kam eine Teilnehmerin zu mir und sagte, ich habe heute mehr gelernt als in den Jahren, die ich bisher in der Gastronomie gearbeitet habe.
00:12:32: Das hat mich wahnsinnig berührt.
00:12:34: Es hat mir aber auch gezeigt, weil genau das das Potenzial ist, das in ruhigen Zeiten steckt.
00:12:41: Es sind oft genau diese Phasen, in denen Gespräche möglich werden, für die im laufenden Betrieb schlicht keine Zeit ist.
00:12:48: Und deshalb erlebe ich, den Januar gerade nicht als stillstand, sondern als eine Zeit, in der man Dinge klären kann, die das ganze Jahr Überwirkung haben.
00:12:57: Alles das, was ich im Januar und im Februar oder wenn ich jetzt die Saison verschiebe in anderen Bereichen, vielleicht im April oder im Juni-Juli habe, die können über ein ganzes Jahr Wirkung zeigen, wenn ich mich darüber bewusst bin und wenn ich sie auch sinnvoll nutze.
00:13:14: Nach diesen sehr intensiven inhaltlichen Arbeiten und Workshops ging es für mich dann zur ersten großen Branchenveranstaltung in diesem Jahr.
00:13:22: Ich war zu Gast in Braunschweig, mal wieder, und zwar beim GPK-Branchen-Treff in der Volkswagenhalle.
00:13:29: Und ich darf sagen, dass was da heute oder was da stattgefunden hat, ist im Grunde ein klassischer Branchen-Treff, aber einer, der sich über die letzten Jahre extrem entwickelt hat.
00:13:39: Ich weiß noch, wir haben mal ganz klein angefangen im Waldhaus Ölber.
00:13:44: Das waren, glaube ich, hundertvierzig Besucher und zwanzig Aussteller.
00:13:48: Und mittlerweile ist es ein Treffen mit rund siebzig Ausstellerinnen und Aussteller aus der gesamten Branche und aus der gesamten Region Niedersachsen.
00:13:55: Es geht um das Thema Getränke, Food, Einrichtung, Technik, Wäscherei, Werbung, alles das, was ein gastronomischer Betrieb im Alltag braucht.
00:14:05: Und das macht diesen Termin so spannend.
00:14:07: Er ist oft vor den ganzen Messen gewesen und das war zumindest für die Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen, glaube ich, total werftvoll.
00:14:16: Und er funktioniert genauso wie die großen Fachmessen.
00:14:19: Nur ist er halt deutlich kompakter, persönlicher und auch sehr viel regionaler.
00:14:25: Wenn man dort über diesen Branchen trefft, gelaufen ist und wenn man sich unterhalten hat, dann geht es hauptsächlich um das Begegnen.
00:14:32: Also ihr geht es nicht ums Abarbeiten von Ständen.
00:14:35: Ich durfte das Ganze moderieren und eines meiner großen Themen war der Azubi Pitch.
00:14:42: Gastronomie der Zukunft haben wir.
00:14:44: die berufsbildenden Schulen aus Bad Harzburg und Braunschweig zur Aufgabe gestellt, ihre Ideen zur Gastronomie der Zukunft vorzustellen.
00:14:51: Wir hatten zum einen eine Zukunftswand, die mit sehr konkreten Gedanken dazu, wie sie arbeiten möchten, was ihnen wichtig ist und was sich von den Betrieben wünschen gestaltet war.
00:15:01: Und wir hatten die Pitches, in denen Gruppen von Jungen Auszubildenden vorgestellt haben, wie sie sich die Gastronomie der Zukunft vorstellen.
00:15:13: Das war, ehrlich gesagt, schon auch ermutigend.
00:15:16: Es waren sehr klare Erwartungen an hauptsächlich Strukturorientierung, aber auch Wertschätzung und Entwicklung.
00:15:26: Und es war schön, dass sie sich getraut haben, das auf einer Bühne zu präsentieren.
00:15:30: Ein weiteres Highlight an diesem Tag war das Kochbettel auf der Bühne.
00:15:34: Das war Team Alarve gegen Team Hello.
00:15:37: Hier gehen auf jeden Fall auch nochmal Größe raus an die Teilnehmenden und das fantastische Publikum, was dieses Battle auch die ganze Zeit getragen hat.
00:15:46: Wir hatten wahnsinnig viel Aufmerksamkeit und echt eine richtig gute Stimmung.
00:15:51: Die Aufgabe war klassisch und gleichzeitig herausfordernd.
00:15:54: Es gab einen wahren Grop, der vorgegeben war und genau aus diesen Zutaten und auch nicht mehr mussten die Teams in dreißig Minuten ein Gericht entwickeln.
00:16:04: Ganz so, wie man das aus dem bekannten Fernsehschuss kennt, gab es Zeitdruck, klare Vorgaben und vor allen Dingen keine Ausreden.
00:16:11: Unterstützt wurde das Ganze von MKN, die mit ihrer Kochtechnik dafür gesorgt haben, dass zumindest die Rahmenbedingungen perfekt waren.
00:16:19: Und wer hat da teilgenommen?
00:16:21: Auf der einen Seite stand das Team Alarv mit Murkuri und Tom Ruskin.
00:16:25: Und auf der anderen Seite das Team Hilaou mit Carsten Golderb und Bernd Weimann.
00:16:31: Gionale Lokalmatadoren, so will ich sagen, Bernd Weimann zum Beispiel, Vorsitzender des Dehoger Kreisverbandes Braunschweig.
00:16:39: Und sie hatten sich fürs Greie entschieden auf beiden Seiten und das ganze Battle war getragen von unglaublich viel Witz, Energie und auch Freude am Spiel.
00:16:50: Man hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass sich hier zwei Teams auf Augenhöhe begegnen.
00:16:53: Handwerklich stark, sehr unterschiedlich im Stil und trotzdem mit einer tollen Dynamik auf der Bühne.
00:16:59: Am Ende war es eine knappe Entscheidung.
00:17:02: Jury und Publikum gemeinsam haben sie sich entschieden für den Sieg an das Team Hilau und haben den Sieg dann auch hinvergeben, also an Karsten Golderb und Bernd Weimann.
00:17:13: Man könnte jetzt natürlich unterstellen, dass der Heimvorteil dort eine klare Rolle gespielt hat.
00:17:19: Oder um im Fußballbild zu bleiben, der berühmte elfte Mann hat ein bisschen mitgeholfen, dass es zu einem Heimsieg wurde.
00:17:27: Es war eine Mischung aus Können, Humor und Nähe zum Publikum, die diesen Moment ganz besonders gemacht haben.
00:17:33: Für mich sind solche Termine immer mehr als reine Veranstaltungen.
00:17:37: Sie sind auch immer für mich ein Stimmungsbild.
00:17:41: Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wo die Branche gerade steht, was sie bewegt und welche Themen wirklich relevant sind.
00:17:47: Und das finde ich sehr wertvoll am Anfang des Jahres.
00:17:50: Und Gäst ist auch der Grund, warum solche Branchen treffst oder solche Messen für mich auch eine gute Brücke sind.
00:17:57: für die dann doch folgende Messezeit für regionale und große nationale Messen.
00:18:05: Dieser Branchen-Triff hat mich so langsam reingerohlt und hat gezeigt, was gerade diskutiert wird.
00:18:13: Es hat auch Lust gemacht, weiterzuschauen und sich umzuschauen.
00:18:17: Und dann nach Braunschweig, das ist so die erste Begegnung für viele, die dort waren, aber auch für mich.
00:18:24: beginnt dann meistens so im Februar die eigentliche Messephase.
00:18:29: Größere Formate, mehr Themen, mehr Impulse und natürlich auch noch mehr Begegnungen.
00:18:34: Für mich ging es weiter nach Berlin.
00:18:36: Dort stand das große Kickoff an für den Servicebund, ein Kunde, den ich seit sehr vielen Jahren begleiten und für den ich arbeiten darf und für den ich glaube, so darf ich das hier sagen, Teil des Teams bin und den ich auch hier im Podcast schon das ein oder andere Mal vorgestellt habe.
00:18:53: Der Kickoff in Berlin im Hotel Estrell wurde organisiert von Kordes und Konsorten und das ist mittlerweile wirklich eine Mammungaufgabe mit fast sechserhundert Teilnehmern.
00:19:04: Aber die Agentur aus Hamburg schafft das wirklich, das ist immer sehr strukturiert, sehr professionell und mit ganz viel Gespür für Abluft und Atmosphäre geschieht.
00:19:14: Es ist ein ordentlich intensives Programm, also viele Menschen, viele Themen und sehr viel Austausch.
00:19:21: Und ich glaube, genau deshalb habe ich mir in Berlin ganz bewusst einen Abend nur für mich genommen.
00:19:27: Ich bin alleine essen gegangen.
00:19:29: Muss grad mal überlegen, aber ich glaube, es war das erste Mal.
00:19:32: Aber das ist, glaube ich, so das, was so ein bisschen aus dem letzten Jahr hängen geblieben ist.
00:19:37: Ich habe super spontan gebucht und mit einer sehr klaren Erwartungshaltung.
00:19:42: Also, ich wollte kein Smalltalk, ich wollte nicht Netzwerken, sondern ich wollte einfach beobachten, genießen und wahrnehmen.
00:19:48: Und ich war in Berlin im Toulouse-Lautrec.
00:19:51: dem Restaurant von Ilona Scholl und Max Stroh.
00:19:55: Und ich war wirklich gespannt.
00:19:56: Warum?
00:19:58: Ja, nicht zuletzt, weil ich vorher den Podcast Toulouse gehört hatte.
00:20:02: Eine sehr lebendige Geschichte über diesen tollen Ort, über Höhen und Tiefen und darüber, was so nach zehn Jahren eigentlich bleibt oder geblieben ist oder wie es vielleicht auch sich heute präsentiert.
00:20:13: Ich hatte große Neugier und wollte wirklich wissen, wie geht es den beiden heute?
00:20:17: Wenn man den Podcast hört, ist es nicht immer klar, dass das Ganze heute noch da ist, will ich es mal sagen.
00:20:26: Ich hatte auf dem Weg von Bad Sassendorf nach Berlin, da habe ich nämlich Kurzzeit gemacht, als ich aus Braunschweig bin, habe ich ein Barplatz gebucht und ich liebe das total.
00:20:35: Man sitzt im Dresen, kann alles beobachten, gerade wenn man alleine essen gehen möchte.
00:20:42: Und dann muss ich aber auch hier zugeben, ich war nicht der perfekte Gast.
00:20:47: In meiner Spontanität zwischen Braunschweig und Bad Sassendorf und Berlin hatte ich den falschen Tag reserviert.
00:20:52: Ich hatte mich nicht für Freitag, sondern für Sonntag reserviert und stand plötzlich unangemeldet im Restaurant.
00:20:59: Und genau hier ist es besonders geworden.
00:21:01: Also ihr müsst euch vorstellen, das Restaurant ist wahrscheinlich über viele Monate im Voraus ausgebucht.
00:21:06: Diese Thekenplätze oder Barplätze ist das, wo du eh immer noch so ein bisschen reinrutscht.
00:21:10: und dann kommt plötzlich jemanden, jemand, also ich.
00:21:16: Und behauptet, er hätte auch noch reserviert.
00:21:20: Ich darf schon mal vorwegnehmen und ihr habt es ja schon gehört, sie haben mich trotzdem aufgenommen.
00:21:24: Mit einer Selbstverständlichkeit und ganz ohne Hektik.
00:21:26: Total ruhig.
00:21:28: Ich durfte dann miterleben, wie mein Platz vorbereitet wurde.
00:21:32: Das fand ich super spannend, weil Ilona in ihrer Gastgeberrolle oder Gastgeberinnenrolle perfekt brilliert hat.
00:21:41: Ganz ruhig und völlig selbstverständlich, als wäre es noch vor dem Service, hat sie meinen Namen in einer wunderschönen Handschrift an den Barplatz geschrieben.
00:21:49: Es gab einen Umschlag mit Wachsversiegel, den in das Menü und die Begleitung lag und ich so ganz entspannt in den Abendstarten konnte.
00:21:58: Und das alles passierte mit einer Unaufgeregtheit und einer Selbstverständlichkeit, die mich total beeindruckt hat.
00:22:04: Man hat gemerkt, hier geht es nicht darum, etwas Besonderes zu inszenieren, sondern darum, dass Gastsein sich genau so anfühlen darf.
00:22:14: Und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz bewusst dafür bedanken, liebe Elona.
00:22:18: Vor allem an dein Team, aber auch an dich.
00:22:21: Ich weiß, wie herausfordernd solche Situationen im Alltag sind.
00:22:25: Und ich glaube genau diese Ruhe, diese Klarheit und diese Herzlichkeit haben diesen Abend für mich zu einer echten Auszeit gemacht.
00:22:34: Nicht wegen der großen Gesten, sondern wegen der vielen Kleinen.
00:22:38: Und vielleicht ist das auch für euch eine schöne Erinnerung daran, wie kraftvoll genau diese kleinen Dinge sein können.
00:22:45: Was jetzt vor mir liegt, sind ein paar sehr intensive Wochen.
00:22:47: Die nächsten zwei Monate sind für mich ganz klar Messezeit oder vielleicht besser gesagt Messe-Tourismus.
00:22:54: Ich bin so ein bisschen unterwegs wie in einem Wanderzirkus.
00:22:57: Man trifft fast immer die gleichen Menschen, aber irgendwie macht es das auch besonders.
00:23:02: Und ich freue mich auf die Menschen, die ich übers Jahr verteile, manchmal gar nicht so oft sehe und mit denen ich gerade Jahresanfang eine sehr intensive Zeit verbringe.
00:23:12: Ich freue mich auf die Begegnungen und das Wiedersehen.
00:23:16: Ich freue mich aber auch immer darauf, Gespräche vorzusetzen oder zu hören, was sich bei den anderen in der Zeit getan hat.
00:23:22: Ich bin in den nächsten Wochen auf verschiedenen Messen unterwegs und den Auftakt macht für mich die Intergastrand Stuttgart.
00:23:29: Danach geht es für mich erstmal ganz woanders hin.
00:23:31: Ich darf nach Neuseeland fliegen.
00:23:33: Das ist ein ganz bewusster Bruch, eine andere Perspektive.
00:23:38: Ich bin mir sicher, wahnsinnig viele neue Eindrücke und ich verspreche euch auch hier später noch davon zu erzählen.
00:23:45: Wenn ich zurück in Deutschland bin, geht es Anfang März weiter mit der Mehrgenuss in Rostock.
00:23:50: Eine ganz neue Messe für den Norden.
00:23:52: Ein Format, das sich sehr stark auf Genuss und Austausch und auch regionale Perspektiven gesetzt oder setzen wird.
00:24:01: Danach folgen die großen Hamburger und Düsseldorfer Station in Tanoga und parallel dazu die Proveien.
00:24:07: Und genau hier zeigt sich wie jedes Jahr ein kleines Dilemma.
00:24:10: Ihr könnt euch erinnern.
00:24:12: Diese beiden Leidmessen in der Hotellerie und Gastronomie liegen zeitlich sehr nah beieinander.
00:24:18: Also die überschneiden sich sogar.
00:24:20: Und das führt zwangsläufig dazu, dass man sich entscheiden muss für die eine oder für die andere.
00:24:25: Ich habe das hier im Podcast schon mal gesagt und ich möchte es gerne nochmal aufgreifen.
00:24:28: Es wäre wirklich großartig, wenn wir das zukünftig neu denken könnten.
00:24:32: Gerade mit Blick auf die Proveien.
00:24:34: Viele Weine sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr frisch gefüllt und ich bin überzeugt, dass wir den neuen Jahrgang vier, sechs oder auch acht Wochen später deutlich besser probieren könnten.
00:24:46: Ich glaube, das wäre auch im Sinne vieler Winzerinnen und Winzer, mit denen ich regelmäßig spreche.
00:24:50: Vielleicht ist das also ein kleiner Appell an die Verantwortlichen, hier nochmal genau hinzuschauen.
00:24:57: Unabhängig davon darf ich auf den Messen, die ich Besuche, Talks moderieren, an Gesprächsrunden teilnehmen, Begegnungen gestalten mit genau den Themen, die viele von euch, viele von meinen Kundinnen und Kunden gerade beschäftigen.
00:25:10: Es geht oft um Führung, um Zusammenarbeit, um Orientierung und sehr oft um die Frage, wie unsere Betriebe gut durch diese Zeit steuern.
00:25:18: Und genau dafür sind diese Formate so wertvoll, diese Messen, dieser Austausch.
00:25:23: Ich möchte hier sagen, es geht nicht darum, alles mitzunehmen, nicht um jede Halle zu sehen, sondern es geht ganz genau darum, gezielt hinzuschauen.
00:25:31: Pickt euch ein, zwei Themen raus.
00:25:33: gutes Gespräch führen und vielleicht mit einem Gedanken nach Hause zu gehen, der den Alltag etwas verändert und wirklich auch in die Umsetzung kommt.
00:25:43: Und ganz klar, zur Messezeit gehört auch das Wiedersehen am Abend, der Austausch und dieses Gefühlteil einer Branche zu sein.
00:25:50: Und ich wünsche euch, dass ihr viele solcher Momente nach den Messen habt und dass ihr euch mit Kollegen austauscht.
00:25:56: Für mich ist das immer ein bisschen wie Klassentreffen und Ich würde mich freuen, wenn auch du in den nächsten Wochen auf einer dieser Messen bist, dass wir uns sehen, dass du dir das Ganze mal anschaust.
00:26:06: Und ich kann dir nur sagen, schau dir das an, sprich Menschen an.
00:26:09: Und wenn wir uns begegnen, sprich mich gern an.
00:26:12: Ich freue mich über den Austausch, über Fragen und auch über Gespräche jenseits von Bühne und Programm.
00:26:17: Diese Folge ist in einer Zeit entstanden, die für viele gerade ruhig ist.
00:26:23: Und wenn ich diese Folge nochmal zusammenfassen darf, dann geht es mir genau darum, ruhige Phase nicht zu bewerten, sondern bewusst zu nutzen.
00:26:32: Vielleicht helfen wir dabei diese fünf Punkte, egal ob das im Januar, im Sommer oder zwischendurch im Jahr ist.
00:26:39: Immer dann, wenn es Raum gibt, in denen sich Ängste, Zweifel und vielleicht auch ein bisschen Druck sichtbar machen.
00:26:48: Also, erstens, klassischer Realitätscheck.
00:26:51: Ich hab's schon mal gesagt, glaub nicht alles, was du dir selbst erzählst.
00:26:54: Wenn Gedanken Druck machen, schau die auf die Zahlen der letzten Jahre.
00:26:58: Oft zeigt sich, das ist gar kein Ausnahmezustand, sondern das ist immer so.
00:27:01: Und dann nimm es an und halt es aus.
00:27:04: Zweitens, sortieren und planen.
00:27:08: Nicht alles gleichzeitig, eine Sache, die dieses Jahr klarer oder vielleicht leichter werden soll.
00:27:13: Schau's dir an und nimm nicht das große Ziel, sondern brich es vielleicht in viele kleine Ziele herunter.
00:27:20: Schau nochmal drittens auf Organisation und Klarheit.
00:27:23: Also sind Rollen, Abläufe, Übergaben.
00:27:26: Schau dir das an, ist das Geklärheit, gibt es da Verbesserung, gibt es da Optimierung.
00:27:30: Und das sind oft die Themen, die im Hochbetrieb nie Zeit achaschen können, für die die Zeit einfach fehlt.
00:27:36: Ich glaube, dafür ist diese ruhige Zeit super geeignet.
00:27:40: Viertens.
00:27:41: Nutze die Zeit für Fort- und Weiterbildung, für dich oder für dein Team.
00:27:45: Und zwar nicht als Pflichtprogramm, um tote Zeiten zu überbrücken.
00:27:49: Das merke ich dann auch in den Workshops, dass da jemand hingeschickt wird.
00:27:53: Sondern ich bin fest davon überzeugt, dass Wissen erstens nicht verloren gehen darf und zweitens, dass das eine Investition in Sicherheit ist.
00:28:02: Fünftens, Inspiration und die Erlaubnis zur Pause.
00:28:06: Dafür solltest du auch diese ruhigen Zeiten nutzen.
00:28:09: Geh raus, schau dir gute Betriebe an und erlaube dir, einfach nicht jede Lücke zu füllen.
00:28:14: Also auch in meinen Klassenarbeiten früher gab es eine Lehrerin zu meiner Abi-Zeit, die gesagt hat, Mut zur Lücke.
00:28:21: Und diesen Mut wünsche ich euch auch für diese ruhigen und herausfordernden Zeiten.
00:28:26: Und nach der Zusammenfassung würde ich gerne einfach nochmal so ein Royal Togo hier an dieser Stelle platzieren.
00:28:33: Und mein Royal Togo für ... Folge neun ist, wenn du in Berlin bist, gönn dir einen Abend im Toulouse du trägst.
00:28:40: Schau dir an, was Ilona, Scholl und Max Stroh dort mit ihrem Team so leisten.
00:28:46: Und es soll auch eine Erinnerung sein, wie kraftvoll gutes Gastgeber sein kann.
00:28:50: Genieß das selber mal als Gast.
00:28:53: Und ein zweiter Tipp, den ich dir gebe, mach messebewusst.
00:28:56: Ein, zwei Themen, zwei gute Gespräche und einen Puls, den du wirklich umsetzen kannst und auch willst.
00:29:04: Und wenn wir uns in den nächsten Wochen begegnen auf einer Messe, bei einem Talk oder im Vorbeigehen, dann freue ich mich, wenn du mich ansprichst.
00:29:10: Ich freue mich auf echte Begegnungen und danke euch und dir an dieser Stelle, dass du dir die Zeit genommen hast und freue mich auf die nächste Folge von Kirsch Royale.
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