#22: Sag mal, Maja, was machst du eigentlich genau?

Shownotes

In dieser Folge geht es um eine Pressemitteilung über mich, die drei Tage lang unangetastet in meinem Postfach lag, um einen Frühstückstisch, an dem mir eine einzige Frage die Sprache verschlagen hat, und um die Erkenntnis, dass ich nach über 20 Jahren auf Bühnen nie gelernt habe, in einem Satz zu sagen, was ich eigentlich kann.

Diese Folge ist eine besondere Solofolge, persönlicher als sonst; kein Gast, nur ich und die Frage, warum ausgerechnet Gastgeber über alles reden können, nur nicht gut über sich.

Ich erzähle von

  • einer Pressemitteilung über mich, die ich drei Tage lang nicht freigegeben habe, und warum das nichts mit dem Text zu tun hatte
  • einem Abend in einer Weinbar mit Johannes und Julia vom Weingut Becker-Landgraf, dem rückläufigen -Weinmarkt und der Frage, die mir am nächsten Morgen beim Frühstück die Sprache verschlagen hat
  • meiner Arbeit mit Elke Fleing, Business-Architektin bei SoloKEEP, und einem Satz über mich selbst, den ich davor noch nie laut gesagt hatte
  • Antje de Vries und ihrer Köchinnenarroganz aus Folge 10, und warum ausgerechnet ein negatives Wort hier das richtige ist
  • einem siebenjährigen Jungen aus der Nachbarschaft, der beim Basteln keinen Finger krumm gemacht hat und trotzdem völlig zu Recht sagt, er hätte die schwerste Arbeit gehabt
  • was es an drei Stellen kostet, wenn niemand ausspricht, was er kann: beim Preis, beim Gefundenwerden und bei den Menschen, die bleiben würden

Die Menschen hinter der Folge:

Johannes und Julia Landgraf – Weingut Becker-Landgraf, Gau-Odernheim in Rheinhessen Naturnaher, bio-zertifizierter Weinbau in Rheinhessen. „Wir gehen zusammen durch dick und dünn – mit unseren Weinen. Im Einklang mit der Natur begleiten und führen wir sie so lange, bis sie kraftvoll und vollkommen sind.“ https://www.becker-landgraf.de/ | @weingutbeckerlandgraf

Antje de Vries Köchin, Autorin, Beraterin, kulinarische Nomadin und eine der prägenden Stimmen für pflanzenbasierte, verantwortungsvolle Küche im deutschsprachigen Raum. @foodanjoy | linkedin.com/in/antje-de-vries

Elke Fleing – SoloKEEP Business-Architektur für gestandene Soloselbstständige, die wirtschaftlich wachsen und ihre Position als anerkannte Instanz aufbauen wollen. https://elke-fleing.de/ | linkedin.com/in/elkefleing

Zum Abschluss mein Royal to go:

Folgt Johannes und Julia vom Weingut Becker-Landgraf, die nicht lauter geworden sind, sondern sichtbarer. Und wenn dich das nächste Mal jemand fragt, wie dein Weg verlief, dann fangt doch einfach mit einer Idee an, oder mit dem, wofür du die Verantwortung übernommen hast.

Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, schreib mir, was dich bewegt hat, und wenn du jemanden kennst, der genau diese Folge braucht, dann leite sie ihm gern weiter.

Kontakt: kirsch@maja-kirsch.com

Hier findest du mich: maja-kirsch.com

Dieser Podcast Kirsch Royal ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company studiovenezia.de

Transkript anzeigen

00:00:08: Der Text lag, seit Donnerstag im Postfach eine fertige Pressemitteilung über mich.

00:00:12: Eine Seite diener vier Gebraucht hätte es nur noch ein kurzes Jahr von mir rausgegangen ist die Sonntagmittag komplett anders als wie sie reingekommen ist.

00:00:22: der Zwischenlagen drei Tage in denen ich weiter gearbeitet habe Mehl beantwortet Termine wahrgenommen Nichts besonderes außer der Tatsache dass sich der Teil immer wieder geöffnet und genauso schnell wieder zugemacht habe.

00:00:35: Am dritten Tag habe Ich gemerkt dass es nicht am Text lag und das ist nicht das erste Mal war, dass mir das passiert.

00:00:42: Das Lehre fällt in einer Speaker-Anfrage, indem drei Sätze über mich stehen sollen – ich sitze davor wie vor einer Prüfung für die ich nicht gelernt habe!

00:00:53: Die Übermichseite an der ich seit Jahren auf meiner eigenen Homepage schraube und die nie fertig wird.

00:00:58: und die Presseanfrage, die eine Kurzbio will, zweihundert Zeichen aber ich schicke stattdessen ein Lebenslauf Weil Stationen leichter sind als eine Aussage.

00:01:10: Und dann war da noch der Frühstückstisch, zwei Wochen vorher.

00:01:13: Wir hatten am Abend davor lange zusammengesessen gut gegessen und guten Wein getrunken so wie man das mit Freunden tut bei dem man sich Feuer nicht überlegen muss worüber man redet.

00:01:24: Am nächsten Morgen saßen wir noch gemütlich beim Frühstuck und haben weitergesprochen und irgendwann mitten aus dem Gespräch heraus fragte Johannes Sag mal Meier!

00:01:34: Wir sehen viel von dir.

00:01:36: Was machst du eigentlich genau?

00:01:38: Danach war wie eben hier in diesem Podcast ein Moment lang stille, bei mir und am Tisch.

00:01:44: Ich fühlte mich ein bisschen ertappt.

00:01:47: Das war ein richtig schöner Morgen – dann kam sie wieder!

00:01:50: Diese Frage….

00:01:53: Und Sie waren nicht unangenehm weil sie neu gewesen wäre ….

00:01:56: Sie war unangennem, weil ehrlich Antworten heißt «Ich muss jetzt über mich erzählen».

00:02:03: Ein leeres Formular fällt eine Seite über mich die nicht fertig wird Ein Lebenslauf statt einer Kurzbio.

00:02:10: Und eine Frage von einem Freund beim Frühstück.

00:02:13: Jedes einzelne davon, für sich ist nichts worüber man lange nachdenkt.

00:02:18: Erst an diesem dritten Tag, am Sonntagmorgen vor dieser Seite über mich lagen sie irgendwie alle gleichzeitig auf dem Tisch und da habe ich zum ersten Mal gesehen was die zusammen ergeben.

00:02:32: Das ist ein Muster!

00:02:35: Ich bin fest davon überzeugt es nicht meins allein.

00:02:39: Und dann kommt noch dazu, was ziemlich stark nachhängt oder das mir bis heute nachgeht.

00:02:48: Seit mehr als zehn Wochen arbeite ich nun mit Elke an meiner Positionierung.

00:02:53: Elke ist Business-Architektin und für mich ist sie die, die mir die Fragen stellt, die ich mir selbst nicht stelle – und die nicht weiter geht bevor ich sie ehrlich beantwortet

00:03:02: habe.".

00:03:04: Und das ist auch das, was uns verbindet.

00:03:06: Was Elke mit mir macht mache ich für andere – für meine Kunden!

00:03:10: Ich weiß also ziemlich genau, was so eine Frage anrichtet wenn sie sitzt und ich kaufe sie mir trotzdem ein.

00:03:17: Ich will sogar sagen, genau deswegen kaufe ich sie mir ein.

00:03:21: Wir haben während unserer Zusammenarbeit sehr stark mal wieder an meiner Positionierung gearbeitet.

00:03:28: Ich mach' das nicht zum ersten Mal und wir waren am Freitag Nach der Pressemitteilung, die in meinem Postfach war, gerade fertig geworden.

00:03:37: So weit man das bei einer Positionierung jemals wird und wir waren zufrieden!

00:03:43: Und als der Text dann da lag ist mir trotzdem nicht leicht gefallen das was wir erarbeitet hatten aufzuschreiben uns sichtbar zu machen.

00:03:52: Fertig war es.

00:03:53: gesagt hatte ich noch nie.

00:03:56: Das hier ist also keine Folge darüber wie man sich besser verkauft Und es euch jetzt erklärt.

00:04:05: Ich bin die, die seit dem Jahrzwahl-Jahr auf Branchenbühnen steht und seit über zwanzig Folgen anderen das Mikro hinhält und die bei zwei Sätzen über sich selbst ins Stockengerät.

00:04:16: Ich habe gedacht, wenn es mir so geht, geht es anderen vielleicht auch so – deswegen mache ich diese Folge!

00:04:22: Also Donnerstagmorgen kurz nach acht.

00:04:26: Ich lese auf dem Handy eine Seite über mich.

00:04:29: Da stand meine Station.

00:04:30: Fünfzehn Jahre Gastro Zehn Jahre Einkauf, selbstständig seit zwei Tausend vierzehnt.

00:04:36: Am Wein seit zwei tausendzwei.

00:04:38: Kein Wort davon war falsch!

00:04:40: Ich hätte jede einzelne Zeile unter Eid bestätigt und trotzdem hätte niemand nach dem Lesen sagen können was ich eigentlich mache.

00:04:49: man hätte sagen können wo ich überall war.

00:04:51: Ich habe das Handy weggelegt und bin in den Tag gestartet.

00:04:55: die Tage danach waren ja ich will sagen normale Arbeitstage.

00:05:00: Ich hatte Termine, ich habe Anfragen bearbeitet die wirklich Vorrang hatten.

00:05:04: Ich hatte den ganz gewöhnlichen Stabel, den jeder von euch auch hat und daneben ganz plötzlich auch die Wäsche der Geschirrspüler, die Betten die abgezogen werden mussten und natürlich Kochen.

00:05:16: Kochen ist schließlich mein Yoga!

00:05:18: Alles war auf einmal dringend obwohl es gar nicht wahr nur um nicht an diese Datei zu müssen.

00:05:27: Und dazwischen Habe ich sie immer wieder aufgemacht, ein paar Zeilen gelesen und wieder zugemacht.

00:05:34: Erst am Freitag habe ich angefangen daran herumzuschrauben.

00:05:37: Ich hab einen Satz nach vorn gezogen, einen Wort ersetzt und das zweite wieder zurückgetauscht.

00:05:43: Am Samstag habe ich eine Antwort mir geschrieben.

00:05:47: Die habe ich nicht abgeschickt Weil ich beim nochmal Lesen gemerkt habe dass darin nichts steht außer irgendwas stimmt mit dieser Pressemitteilung nicht.

00:05:55: Irgendwas fühlt sich nicht richtig an Und wenn mir ein Kunde sowas geschickt hätte oder schicken würde, würde ich ihn anrufen und fragen was er eigentlich genau damit meint.

00:06:06: Am Samstagabend ist mir aufgegangen dass sich die ganze Zeit an der falschen Stelle gesucht hatte.

00:06:14: Ein Text über einen Menschen kann man nur so klar schreiben wie das was dieser Mensch geliefert hat.

00:06:22: Ich hatte geliefert Stationen Jahreszahlen Themen wo ich überall gearbeitet habe Alles außer einer Aussage.

00:06:30: Wer daraus einen Text baut, baut eine Liste und zwar eine ordentlich gemachte.

00:06:35: Es geht gar nicht anders.

00:06:37: Und jetzt kommt ein Teil im Podcast bei dem ich mich am liebsten gar nicht so lange aufhalten möchte.

00:06:43: Genau das ist meine Arbeit.

00:06:46: Betriebe rufen mich wegen einer Sache an die sie benennen können So was wie unserer Träge sinken.

00:06:53: Der Service läuft nicht rund Wir haben ein Kommunikationsproblem Im Team Und fast nie liegt die Ursache da, wo der Anruf hinzeigt.

00:07:02: Ich laufe dann durch das Haus oder durchs Unternehmen, ich stelle meine Fragen und an den Antworten sehe ich, wo es wirklich klemmt.

00:07:10: Dafür werde ich bezahlt – und ich bin gut darin!

00:07:15: Bei mir selbst hat es leider drei Tage gebraucht.

00:07:19: Ich habe an diesem Samstag sehr lange an dieser Datei gesessen und irgendwann habe ich aufgegeben und bin ins Bett gegangen.

00:07:27: Aber von ruhig schlafen konnte keine Rede sein….

00:07:30: Es hat immer wieder im Kopf gespuckt die ganze Nacht.

00:07:33: Also Sonntagmorgen, vier Uhr hellwach ran an die Bulletten.

00:07:37: alles auf Anfang habe ich gedacht.

00:07:39: Ich hab die Pressemitteilung komplett neu geschrieben und zwar mit dem selben Material Die selbe Jahre dieselben Stationen Alles was ohnehin da war und geprüft ist.

00:07:49: Ich habe nichts dazu erfunden und nichts weggelassen Was stimmt?

00:07:54: Ich habe nur endlich selbst hingeschrieben was ich mache das fast noch mal sechs Stunden gedauert, sechs Stunden für eine Seite in der nichts stand was ich nicht vorher schon wusste.

00:08:07: Und als sie fertig war?

00:08:09: Da kamen nicht etwa Erleichterung!

00:08:12: Nein es kam Angst.

00:08:14: Was sagt die die erste Version geschrieben hat wenn Sie sieht dass sich alles neu gemacht habe und dahinter noch ein bisschen leiser?

00:08:22: und was wenn meine Version gar nicht passt?

00:08:26: da war sie also.

00:08:27: Ich hatte es hingekriegt nach drei Tagen und einer Nacht, in der ich kaum geschlafen habe.

00:08:31: Und das erste was ich danach getan habe war mir Sorgen zu machen ob ich das gedroft habe.

00:08:38: In dem Moment fielen mir wieder das Gespräch vom Fußstückstisch ein.

00:08:42: aber fangen wir mal an den Abend davor an.

00:08:45: Johannes und Julia sind Freunde seit vielen Jahren und Winzer.

00:08:51: Wir hatten uns in einer Weinbar verabredet zum Ratschen Essen und was probieren.

00:08:58: Ich bin seit sehr langer Zeit Fan ihrer Weine und deshalb ist Wein auch immer Thema, wenn wir uns sehen.

00:09:06: Wir verkosten, wir ordnen ein, wir fragen uns was der eine anders macht als der andere Winzer und ob anders in dem Fall auch besser heißt?

00:09:14: Für mich machen die beiden konstant hohe Qualitäten und das seit Jahren – und sie machen wirklich tolle Weine!

00:09:21: Aber Sie sind nie laut, Sie sind nicht gehypt.

00:09:24: Sie sind einfach lange da... Und irgendwann an diesem Abend kamen wir auf das, was gerade los ist im Wein.

00:09:31: Ein Markt der rückläufig ist und die Frage wie man als Winzer da überhaupt noch mithält.

00:09:37: Und mittendrin die andere Frage ob es den gehyptem Weingütern eigentlich genauso geht?

00:09:42: Weil man sie so präsent wahrnimmt dass man sich kaum vorstellen kann Sie hätten auch mit dem Verkauf zu kämpfen.

00:09:49: Was sichtbar ist und was stimmt sind eben immer zwei verschiedene Dinge.

00:09:54: Über das Thema Hype Winzer, Restaurants habe ich beschlossen eine eigene Folge zu machen.

00:10:03: Das würde hier den Rahmen sprengen und auch diese Folge nur verbessern.

00:10:07: Und ich nehme in diese Folge dann auch gleich noch eine Frage mit die mir immer wieder gestellt wird ist es das Wert?

00:10:13: Schmeckt man die vielen Euros beim Wein bei Menü bei was auch immer?

00:10:17: aber an diesem Abend lief es nämlich auf etwas anderes hinaus auf eine Frage die die beiden mir gestellt haben braucht es heute mehr Sichtbarkeit?

00:10:25: und wenn ja Wie macht man das denn?

00:10:28: Und es ist keine Frage nur von Winzern.

00:10:30: Genau diese stellen mir meine Händler, meine Großhändler und meine Gastronomen und die Hotels mit denen ich arbeite – und ich musste gar nicht lange überlegen!

00:10:40: Ich sagte ihnen bleibt bei der Qualität.

00:10:42: Diesen Weg geht ihr seit Jahren.

00:10:44: Er passt zu euch und er passt zu euren Weinen.

00:10:47: Er ist langsamer, dass stimmt.

00:10:49: Und er wird der sein, der euch am Ende bleibt und nachhaltig euer Unternehmen

00:10:55: trägt.".

00:10:56: Bleibt bei euch, habe ich noch ergänzt.

00:10:58: Ihr seid kein Rampensauweingut!

00:10:59: Ihr tanzt nicht auf jeder Hochzeit, postet nicht überall und stellt euch nicht zur Schau.

00:11:05: Das ist für mich eine andere Kommunikationsstrategie oder eine andere Unternehmensstrategies als die von euch beiden.

00:11:13: Die ist nicht besser und nicht schlechter.

00:11:15: Nur finde ich eure Passt zu euch und sie ist ehrlicher und sympathischer.

00:11:20: Und als Beispiel habe ich ihr Instagram-Kanal gebracht.

00:11:24: den mag ich.

00:11:26: Da ist in den letzten Monaten etwas passiert und er ist anders als noch vor einem Jahr.

00:11:31: Ob das ein Luca liegt, keine Ahnung aber was ich da sehe gefällt mir.

00:11:37: Die Weinberge waren schon immer schön anzuschauen die Flaschen sowieso Und an den Weinen gab es noch nie etwas auszusetzen.

00:11:44: Jetzt sieht man eben nicht nur einen Weingut sondern auch die Menschen dahinter.

00:11:49: Ihr wisst ja ein Weinjahr besteht aus lauter Arbeiten die man als Weintrinker so halb im Hinterkopf hat Rebschnitt im Winter Ausbrechen, Laubarbeit im Sommer.

00:12:00: Die lese im Herbst nach Keller-Ausbauabfüllung.

00:12:04: Man weiß das alles und man weiß dass das alles passiert.

00:12:09: Und auf dem Kanal sieht man jetzt wer es macht Wer die Verantwortung trägt und die schweren Entscheidungen trifft.

00:12:15: Und ich finde es einfach schön.

00:12:18: Ich find' es schön wenn die drei sich dabei zeigen Weil gerade einer von ihnen ja erst anfängt.

00:12:24: Also zeigt euch!

00:12:27: Das hätte glatt ein Ratschlag von mir sein können.

00:12:30: An dieser Stelle, Memo an mich selbst, Maya, hör dir mal deine eigenen Tipps an!

00:12:35: Gut dass ich jetzt einen Podcast habe dann kann ich mir das ab und zu mal wieder selbst ins Gedächtnis rufen.

00:12:42: Also am nächsten Morgen saßen wir beim Frühstück und haben weiter geredet Und irgendwann kam von Johannes glaube ich diese Frage Sag mal Maya man sieht ja viel Von dir auf Instagram und LinkedIn.

00:12:54: Aber was machst du eigentlich genau?

00:12:57: Und ich habe erzählt, dass ich mit inhabergeführten Betrieben arbeite.

00:13:00: Dass es um Führung geht und Abläufe, dass sich auch Zertifizierung mache und moderiere.

00:13:06: Und das ich im Einkauf- und Vertrieb zu Hause bin!

00:13:09: Ich hab Stationen aneinander gereiht so wie ich es zwei Wochen später auch der Presse geschickt habe nur eben mündlich.

00:13:16: Dann habe ich in die Gesichter geschaut.

00:13:18: alle haben freundlich genickt und gelächelt.

00:13:21: niemand war schlauer als vorher.

00:13:24: Das Verrückte daran ist dass es in Wahrheit gar kein Sammelsorium ist, bei mir hängt das zusammen und zwar sehr eng.

00:13:31: Es ist nie entweder oder, es ist immer beides – und meistens noch ein drittes!

00:13:37: Der Faden ist da, ich sehe ihn, ich arbeite jeden Tag danach.

00:13:41: nur wenn ich jetzt aufzähle klingt es wie ein Durcheinander Und aufgefallen ist mir das nicht an diesem Fußstückstisch.

00:13:48: Aufgefallen ist es mir zwei Wochen später an einem Sonntagmorgen um vier Uhr am Schreibtisch mit einer Seite über mich, die ich gerade neu angefangen hatte.

00:13:57: Und jetzt kommt der Einwand den ich mir selbst stellen muss bevor er ihn stellt!

00:14:01: Ich weiß was ihr jetzt denkt – ich stehe seit Jahrzehnte und acht auf Branchenbühnen, ich moderiere Messetage, ich mache Kochschuhe, ich sitze auf Podien und habe einen Podcast.

00:14:11: Wenn eine sich zeigt dann ja wohl ich….

00:14:14: und das stimmt.

00:14:16: Nur habe ich in keiner dieser Bühnen jemals über mich gesprochen.

00:14:21: Als Moderatorin stelle ich Fragen, das ist mein Job – Ich halte anderen das Mikro-Pfen!

00:14:27: In einer Kino drehe ich über die Branche oder meine Kunden.

00:14:32: Auf einem Podium verteidige ich eine Sache, die ich für richtig halte und in diesem Podcast stecke ich seit über zwanzig Folgen drin mit Gästen und Solo.

00:14:42: Aber auch in den Solo-Folgen erzähle ich nicht von mir, sondern von dem was ich erlebt habe.

00:14:47: Von dem was die Branche bewegt.

00:14:49: Von denen was ich gegessen und getrunken habe.

00:14:52: Auf einer Bühne bin ich nie nackt!

00:14:54: Ich habe immer jemanden dabei hinter dem mich verstecken kann oder hinter dem ich stehen kann.

00:15:01: Ein Thema einen Gast eine Meinung das ist bequem.

00:15:04: wenn ich ehrlich bin habe ich es mir seit achtzehn Jahren lang sehr bequeme gemacht.

00:15:11: Die beiden haben mich am Abend gefragt, wie man sichtbar wird und ich hatte darauf eine Antwort.

00:15:16: Und zwar sofort!

00:15:19: Am nächsten Morgen haben sie mich gefragt was ich eigentlich mache?

00:15:23: Ich habe meinen Lebenslauf untergebetet und ich will euch ehrlich sagen woran das bei mir liegt denn Bescheidenheit ist es nicht.

00:15:33: Ich bin kein skeptischer Mensch nur wenn es um mich selbst geht dann geht es nicht um das was vielleicht nichts stimmt.

00:15:41: Selbst bei Sätzen, von denen ich ganz genau weiß dass sie wahr sind ist da diese Angst.

00:15:46: Stimmt das wirklich?

00:15:48: Am liebsten veröffentliche ich dann gar nichts aus Angst die man könnte es anzweifen oder widerlegen.

00:15:56: dabei geht es gar nicht dass es nicht stimmt.

00:15:59: Es stimmt ja.

00:16:01: Nur ist da dieser Haken den ich lange nicht gesehen habe.

00:16:04: Selbst Elke kommt da manchmal an ihre Grenzen, wenn ich einen völlig richtigen Satz noch ein drittes Mal in Frage stelle.

00:16:12: Wer, wenn nicht Ich weiß denn?

00:16:15: Ob es die Wahrheit ist.

00:16:17: Am Freitag saß ich vor der fertigen Seite und dachte das ist eigentlich ganz schön viel was du dann machst und wo du dich überall hineingearbeitet hast Und den nächsten Gedanke kommt sofort hinterher.

00:16:29: Das verwirrt die Leute doch nur!

00:16:34: Das denke ich.

00:16:35: Und das haben mir schon mehrere Coaches gesagt und ich habe es ehrlich gesagt auch selbst schon an meine Kunden gesagt, weil ich es so gelernt und gelernt habe – und weil es so verbreitet wird!

00:16:47: Aber was wenn das gar nicht zu sein muss?

00:16:50: Was wenn es einfach nur meine sein muss und die meiner Kunden ehrlich erlebbar und

00:16:56: echt?!

00:16:57: Ich habe leider darauf keine Antwort... Und ich stelle die Frage hier zum ersten Mal laut und in der Öffentlichkeit.

00:17:06: Aber was ich inzwischen weiß, ist das eine – Ich bin nicht bescheiden, ich bin ungeübt!

00:17:13: Ich habe für twenty-fünf Jahre lang geübt andere gut aussehen zu lassen.

00:17:16: Ich habe geübte ein Team durch einen vollen Samstagabend zu bringen.

00:17:21: Ich haben geübed über Konditionen zu verhandeln als Verkäuferin genauso wie als Einkäuferinnen bis am Ende beide Seiten gut dastanden.

00:17:29: Ich habe geübt, Betriebe durch schwierige Phasen zu bringen.

00:17:32: Durch Corona, durch Umbrüche die sich niemand ausgesucht hat.

00:17:36: Manchmal begleitend, manchmal ganz vorne in der Führung.

00:17:39: Ich habe gearbeitet Weingütter und Winzer zu präsentieren ihre Philosophie zu erklären, die Gedanken der Menschen dahinter bis man Lust bekommt es zu probieren und selbst zu schmecken ob es stimmt.

00:17:51: ich habe ge übt auf einer Bühne vierhundert Leute durch einen ganzen Tag zu bringen und sie zu begeistern.

00:17:58: Ich habe nie geübt, in einem Satz zu sagen was ich kann.

00:18:02: Genau das hat Johannes mich gefragt.

00:18:04: Was mache ich eigentlich genau?

00:18:07: Also gut!

00:18:08: Dann jetzt!

00:18:09: Du rufst mich wegen einer Sache an – ich finde die, die wirklich dahinter steckt.

00:18:14: Bei den Menschen in den Abläufen oder im Sortiment.

00:18:19: Ich schaue zuerst auf die Menschen dann darauf ob die Abläufe zu ihnen passen und am Ende sitzt jemand am Tisch und merkt nichts von der Arbeit.

00:18:28: Genau dann war sie gut.

00:18:31: So, das war mein Satz!

00:18:35: Ist es mir leicht gefallen?

00:18:36: Auf keinen Fall... Ich sitze hier allein von meinem Mikro in einem Raum und habe trotzdem das Gefühl ich hätte gerade angegeben Und vielleicht steckt in diesem letzten Satz sogar ein Teil der Antwort Meine Arbeit ist dann gut wenn man sie nicht mehr sieht.

00:18:54: Kein Wunder dass keiner sagen kann was ich mache Nur nimmt mir das niemand ab kein Text, kein Konzept keine Positionierung.

00:19:02: Es gibt für diese eine Sache keine Abkürzung, es gibt nur Wiederholung.

00:19:07: Was mich aber mehr beschäftigt ist etwas anderes und das sehe ich nicht nur bei mir.

00:19:13: Seit ich mich mit dieser Pressemitteilung oder auch schon viele Wochen davor beschäftige, sehe ich es überall.

00:19:20: Ihr kennt das bestimmt!

00:19:21: Man überlegt sich ein gelbes Auto zu kaufen und ab dem Moment fahren überall gelbe Autos herum.

00:19:27: Vorher war da keins dabei waren sie längst da.

00:19:30: man hat sie nun nicht gesehen.

00:19:32: Ich sitze bei einem Inhaber, der erzählt mir eine Stunde lang von seinem Team.

00:19:36: Wie gut die sind?

00:19:37: Wie lange die schon dabei sind... Was die alles stemmen!

00:19:41: Ich frage irgendwann, worauf bist du stolz?

00:19:43: Was davon ist dein Erfolg als

00:19:45: Unternehmer?!

00:19:47: Und dann wird es still wie bei mir am Tisch und dann kommt naja das war ja alles das Team.

00:19:53: ich stehe bei einem Winzer am Stand und ihr redet eine Viertelstunde über den Jahrgang, über das Wetter, über den Niederschlag, über dem Desezeitpunkt Über seine Eigenarbeit.

00:20:02: kein einziges Wort.

00:20:03: Als hätte das Wetter den Wein gemacht!

00:20:06: Und dann gibt es die Momente, in denen es offiziell wird – Sterneverleihung, Preisverleigung und Auszeichnung.

00:20:12: Wer nach vorne geht, dankt dem Team.

00:20:14: Ausnahmslos.

00:20:15: Das gehört sich so…und ist stimmt.

00:20:18: Ja, es ist wichtig.

00:20:20: Aber hinter jeder Auszeichnungen steht eine Mannschaft.

00:20:23: Und dafür sollte man dankbar sein.

00:20:24: Das bin ich auch.

00:20:26: Aber es steht auch hinter jeder auszeichnung ein Mensch, ein Unternehmer.

00:20:31: Denn ich frage mich, wer hat irgendwann entschieden wo es hingehen soll?

00:20:35: Irgendwer hat ja die Verantwortung übernommen und irgendwer übernimmt sie wenn es schief gegangen wäre.

00:20:43: Irgendwär hat das Team bei Laune gehalten an den Abenden an denen keiner mehr wollte.

00:20:49: Davon höre ich auf diesen Bühnen fast nie etwas Und ehrlich gesagt ist mir erst so richtig bewusst geworden während ich an dieser Folge gesessen habe.

00:20:58: Das schönste dazu hat mir vor ein paar Jahren unser Nachbarsjunge geliefert oder beigebracht.

00:21:04: Er war damals glaube ich sechs oder sieben.

00:21:07: Wir haben zum Vatertag ein Geschenk für sein Papa gebastelt, eine Rakete aus Toilettenpapier.

00:21:12: also meine Tochter er und Ich.

00:21:15: Wobei ich an dieser Stelle ehrlich sagen muss er hatte keine Lust zu basteln.

00:21:19: Gebastelt haben meine Tochte und ich Und als seine Mama ihn später abgeholt und gefragt hat wer denn nun was gemacht hat sagte er ohne mit der Wimper zu zucken aber mama ich hatte die schwerste Arbeit.

00:21:33: Ich hatte die Idee.

00:21:35: Sieben Jahre alt und er wird dabei noch nicht mal rot, ich kriege das bei mir nicht

00:21:40: hin.".

00:21:42: Aber es gibt eine Person, die das kann!

00:21:44: Und sie war im März in diesem Podcast zu Gast.

00:21:47: Anche de Fries folgt zehn.

00:21:48: Wir haben darüber geredet warum unsere Branche bestimmte Projekte braucht und irgendwann hat Anche einen Satz gesagt den ich damals großartig fand und dessen Trag weite ich erst jetzt richtig verstehe.

00:22:02: Unsere Branche hat einen ganz großen Minderwertigkeitskomplex.

00:22:07: Diese Intensität, diese Macht und dieses Wissen was in der Branche steckt das traut sich keiner laut zu sagen.

00:22:13: Deswegen springen wir auf alle mögliche Züge auf sind verunsichert und trauen uns nicht mal genau hinzugucken.

00:22:20: Und dann kam der Teil für den ich sie so sehr liebe.

00:22:23: Sie hat von Köchinnen oder Köch-Innen Arroganz gesprochen.

00:22:28: Nee Wir sind das was wir können.

00:22:32: Ich habe so eine richtig krasse Köchin in Arroganz, hat sie gesagt und ich glaube das braucht es auch.

00:22:39: Wir sind die Profis und sollten das auch leben, sagte sie

00:22:43: damals.".

00:22:45: Ich fand das Wort damit gut ohne's ganz zu verstehen!

00:22:48: Arrogans ist ja nichts was man haben will.

00:22:51: aber genau das ist ihr Punkt.

00:22:53: wir haben so viel Angst davor arrogan zu wirken dass wir am Ende lieber gar nicht sagen Und deshalb nimmt sie ausgerechnet das Wort, vor dem wir uns fürchten und beanspruchten es für sich.

00:23:04: Und da für das Wort fehlt, hat Anche sich eins geliehen.

00:23:33: Das weh tut!

00:23:35: Ich habe genägt und ich hab's damals unterschrieben und würde es heute wieder unterschreiben.

00:23:39: Und fünf Monate später sitze ich Sonntagmorgen vier Uhr vor einer halben Seite oder einer Seite über mich und komme nicht weiter.

00:23:49: Jetzt könnte man sagen gut dann sind wir eben alle ein bisschen zurückhalten.

00:23:53: dass ist ja nichts Schlimmes.

00:23:54: Ist es aber?

00:23:56: Und zwar an drei Stellen die richtig Geld kosten.

00:24:00: Die erste ist der Preis.

00:24:02: Wer über den Jahrgang redet verkauft Wetter und Wetter bezahlt niemand, wer über seine Entscheidungen redet, verkauft Arbeit und Arbeit hat einen Preis dem man verhandeln kann – das genau ist der Unterschied zwischen einer Flasche die im Regal steht und einer über die jemand etwas erzählen kann.

00:24:18: Die zweite ist gefunden zu werden.

00:24:20: Wenn jemand einen Betriebssucht, einen Partner eine Beraterin ein Lieferanten dann findet er nicht den besten sondern den über den etwas gesagt wird, denen er lesbar findet.

00:24:32: Das ist unfair und es ändert nichts daran dass das so ist!

00:24:36: Und die dritte ist die, die mir am meisten nachgeht Menschen gehen nicht wegen Geld.

00:24:42: Sie gehen wenn sie nicht wissen wofür sie eigentlich jeden Tag antreten.

00:24:46: Wenn im Haus niemand ausspricht was hier gebaut wurde und warum das etwas besonderes ist dann arbeitet man eben irgendwo und irgendwo kann man überall arbeiten.

00:24:59: Ich sage seit Jahren einen Satz auf Bühnen und auch hier im Podcast.

00:25:03: Und ich meine Ihnen wirklich ernst, wir brauchen Menschen die bleiben wollen!

00:25:07: Nur bleiben Menschen nicht bei etwas das ihnen niemand erklärt hat – und erklären heißt eben nicht nur reden.

00:25:15: Menschen verlassen keine Unternehmen sie verlassen Menschen.

00:25:18: Menschen bleiben beim Menschen und dafür müssen Sie sich zeigen.

00:25:22: Ein Leitbild an der Wand reicht dafür nicht aus… Auch wenn ich die selbst mit meinen Kunden erstelle.

00:25:28: Das Problem ist nicht das Leitbild, das Problem ist wenn es dort nur hängt und sonst nirgendwo.

00:25:34: Ein gutes Leitbild braucht die Wand eigentlich nicht!

00:25:38: Man lebt es als Unternehmer jeden Tag und das Team könnte es aufsagen ohne hinzuschauen.

00:25:44: Und den Chef der einmal aufzieht wo er für morgens wirklich aufsteht, den vergisst keiner mehr.

00:25:50: Genau das macht es später auch leichter ein Leitbild in einer Beratung überhaupt in Worte zu fassen.

00:25:56: Und das gilt nicht nur fürs Team, dass Spüren auch Gäste und Kunden!

00:25:59: Und es geht für mich genauso... Ich weiß nicht ob ich das jetzt kann.

00:26:03: Ich habe für zweihundert Zeichen über mich drei Tage-und eine durchwachte Nacht gebraucht.

00:26:09: Ich erzähle euch das, weil's mich beschäftigt, nicht weil ich es gelöst hätte.

00:26:13: Aber ich weiß jetzt wenigstens, dass es kein Wesenzug ist.

00:26:17: Es ist eine Übung die ich nie gemacht habe Und das ist eine ziemlich gute Nachricht, weil man Übungen nachholen kann.

00:26:24: Damit komme ich zu meinem Royal Togo in dieser Folge!

00:26:28: Mein Royal Tugo ist heute doppelt, weil ich mich für eins nicht entscheiden konnte.

00:26:33: Das Erste schaut euch mal den Kanal von Johannes und Julia an oder probiert ihre Weine vom Weingutbecker Landkraft.

00:26:41: Sie sind meine Freunde – das sage ich hier ehrlich dazu – empfehlen würde ich es trotzdem.

00:26:46: Ihre Weine sowieso, weil die sind seit Jahren auf einem absoluten Top-Niveau.

00:26:51: Aber im Moment lohnt sich vor allem der Blick auf den Kanal, weil man dort gerade sehen kann wie das geht nicht lauter werden sichtbarer werden.

00:26:59: und das zweite ist kein Ort und kein Wein sondern ein Satz von einem siebenjährigen der beim Basteln keinen Fingerkrumm gemacht hat und trotzdem völlig zurecht gesagt hat aber Mama ich hatte die schwerste Arbeit!

00:27:11: Ich hatte die Idee.

00:27:13: also wenn euch das nächste mal jemand fragt wie das bei euch lief dann sagt zuerst einen Satz über euch und dann über das Team.

00:27:20: Das ist genauso wichtig, aber ihr seid es eben auch!

00:27:25: Wir haben heute gelernt, gut sein reicht nicht – man muss darüber sprechen.

00:27:29: Das geht für euch nicht nur den Betrieb.

00:27:32: Und ich höre mich selbst reden.

00:27:34: Natürlich gilt das genau so für diesen Podcast hier.

00:27:38: Der Instagram-Post zur Folge mit Heiko Antoniewicz hatte über dreißigtausend Aufrufe.

00:27:43: Der Podcast wächst selbst stetig.

00:27:45: Wir liegen bei fast zwei tausend Fünfhundert Downloads.

00:27:48: Ich gehe davon aus bei Erscheinen dieser Folge, sind es wahrscheinlich schon mehr.

00:27:52: Deshalb meine Bitte – teil diesen Podcast!

00:27:54: Schreibt mir, empfehlt ihn oder mich weiter an jemanden der gebrauchen könnte was ich kann oder der diesen Podcast einfach hören sollte.

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