#7: Inventur 2025: Was bleibt, was kommt und welche Badekleidung fliegt raus

Shownotes

Willkommen zum zweiten Teil meines Jahresrückblicks. Was als Blick zurück gedacht war, wird zu einer Inventur über Prioritäten, Leichtigkeit, Klarheit und die Frage, welche Routinen, Muster und Gedanken wirklich mit ins neue Jahr dürfen.

Ich erzähle von drei Wochen Bali, die mehr waren als Urlaub: ein Reset. Von einem Fahrer namens Darmesta, der mir gezeigt hat, wie Gastgeberkultur funktioniert, ohne es so zu nennen. Und davon, warum Raum – für sich, für andere, für unterschiedliche Rhythmen – der wichtigste Faktor für Entspannung sein kann.

Dazu nehme ich euch mit in mein zweites Halbjahr: • Bali als Erdungspunkt • eine unvergessliche Moselreise & ein Abend im Waldhotel Sonora • wie dieser Podcast größer wurde, als gedacht • warum Workshops manchmal still, aber intensiv sind • und wie die Entscheidung gereift ist, mich klar für die Hotellerie & Gastronomie zu positionieren.

Diese Folge ist ein Sortieren nach innen: Was trägt? Was bremst? Was darf gehen? Und was entsteht, wenn Klarheit nicht mehr anstrengend ist, sondern befreiend?

Kirsch Royal to go: Mach eine Inventur deiner Energie, nicht der Aufgaben. Was stärkt dich? Was lässt du hinter dir? Und welche eine Sache machst du 2026 bewusst anders als 2025?

Deine Einladung an die Community

Wenn dich diese Folge bewegt hat,schreib mir, welche Punkte bei dir bleiben – und welche neu dürfen.Kommentiere, was du für dein neues Jahr sortierst. Und empfiehl die Folge weiter an Menschen, die 2026 mit mehr Klarheit, Haltung und Genuss starten wollen.

Kontakt: kirsch@maja-kirsch.com maja-kirsch.com

Dieser Podcast Kirsch Royal ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company:https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Bali hat mir gezeigt in dem Jahr, was passiert, wenn man Raum lässt.

00:00:03: Wir hatten zum ersten Mal in Urlaub keinen wirklich gemeinsamen Tagesplan, sondern drei Menschen, die ihren eigenen Raum hatten.

00:00:11: Und trotzdem waren wir total viel als Familie unterwegs.

00:00:14: Und das hat uns allen unfassbar gut getan.

00:00:27: Wir kommen zum Teil zweimales Jahresrücklings hier bei Kirsch Royale.

00:00:30: Und ich sage es hier gleich schon mal vorweg.

00:00:33: Eigentlich wollte ich nur ein Rückbericht aufnehmen.

00:00:35: Und herausgekommen ist aber für ... mich so was wie eine Inventur.

00:00:39: Inklusive Badekleidung, die definitiv nicht ins neue Jahr mit übernommen wird.

00:00:44: Und genau das führt mich zur Frage des Jahres in der Vorbereitung dieser Folge, was bleibt und was darf neu.

00:00:52: Ich habe es in der letzten Folge angekündigt.

00:00:55: Mein zweites Halbjahr hat gestartet mit einem Urlaub und meiner Familie auf Bali.

00:01:01: Und Bali war für mich weit mehr als Urlaub.

00:01:03: Es war das erste Mal seit ... über zwanzig Jahren, dass ich wirklich drei Wochen raus war, raus aus der Verantwortung, raus aus Projekten, raus aus diesem Rhythmus, den dir die Gastronomie auch oft vorgibt, auch wenn man gar nicht mehr aktiv im Gastraum steht.

00:01:18: Und ich durfte Bali schon im Oktober bei einer kleinen Auszeit mit meiner Tochter kennenlernen und ich war damals schon in diese Insel schockverliebt.

00:01:27: Aber jetzt hatte ich wirklich drei Wochen am Stück und wir waren vor allen Dingen auch als Familie zusammen.

00:01:33: Das war so ein bisschen, als würde mein Kopf endlich verstehen, was mein Körper seit Monaten gerufen hat.

00:01:37: Mach mal leise.

00:01:39: Und Bali kann leise, selbst, wenn man dort überall Rollerfahrer um sich herum hat.

00:01:44: Was mich aber am meisten berührt hat, waren und wen wunderts, die Menschen.

00:01:49: Und einer davon wird uns heute immer wieder begleiten in dieser Folge.

00:01:53: Und das war Damasta.

00:01:54: Das war nämlich unser Fahrer, den wir am Flughafen kennengelernt haben.

00:01:57: Für mich war er aber mehr als Fahrer.

00:01:59: Man kann sagen, er war unser balinesischer Gastgeber mit Auto, weil das war das, was er mit uns gemacht hat und was er uns ermöglicht hat.

00:02:08: Der Master hat uns praktisch sein Bali gezeigt, also nicht das ganze touristische, nicht die Instagram-Spots, sondern diesen klassischen Alltag, den man auf Bali auch haben kann.

00:02:18: Und manchmal gab es auch die kleine Unterrichtseinheit dafür, wie Gastgeberkultur ohne Konzept und ohne Mappe irgendwie funktioniert.

00:02:28: Er hat uns seinen Bali gezeigt mit einer Herzlichkeit, die man gar nicht spielen kann und das haben wir auch nie gefühlt, sondern er hat uns an Orte gebracht, die wir alleine niemals gefunden hätten und weil sie einfach in keinem Reiseführer stehen.

00:02:41: und so ging es uns auch mit der Kulinarik.

00:02:43: und er hat uns Restaurants gezeigt, er hat uns Spots gezeigt, wo wir gegessen haben, wo wir vielleicht im ersten Step auch manchmal gedacht haben, man hört ja immer so viel, ist nicht da an der Straße, ist das nicht.

00:02:55: Aber er hat das für uns super gut vorsortiert und hat damit für ganz, ganz viele Momente gesorgt, die wir ganz lange im Gedächtnis haben werden.

00:03:04: Und er hat uns auch Dinge gezeigt, die wir beim ersten Mal nicht ganz so gut verstanden haben.

00:03:09: Und unter anderem gab es einen Ausflug nach einem wunderschönen Sonnenaufgang, den wir auf einem Vulkan oder von einem Vulkan aus gesehen haben.

00:03:17: Da sind wir nachts um zwei aufgestiegen.

00:03:21: Er hatte uns das schon gesagt, dass wir einen Anschluss dann an die sogenannten Hotsprings an so heiße Quellen gehen wollten.

00:03:28: Und wie gesagt, nach diesem Sonnenaufgang, also da kannst du einen ganzen Instagram Feed mitfüllen, wollte er uns dorthin bringen.

00:03:36: Und was wir damals gedacht haben, waren, klar, warme Quellen, da machen wir so ein bisschen die Hand rein, die kommen dann irgendwie so rausgelaufen, das wird ein bisschen nach Schwefel riechen und dann fahren wir weiter so ein bisschen nach dieser deutschen Terminlogik.

00:03:48: Und der Master war komplett irritiert, dass wir gar keine Badesachen dabei hatten, weil wir natürlich einfach gedacht haben, wir geben da unsere Hände drunter, waschen uns da so ein bisschen Spüren, wie das warme Wasser aus diesen Quellen rauskommt.

00:04:00: Und wir waren total irritiert, dass wir überhaupt Badesachen gebraucht haben.

00:04:05: Und ja, ich will heute mal so sagen, er war der klassische Gastgeber und wir hatten so eine deutsche Logik.

00:04:10: Und was dann passiert, hat mich total beeindruckt.

00:04:12: Er ist einfach wortlos weggegangen.

00:04:15: Er hat uns an so einem Eingang von einer Art Schwimmbad praktisch oder am Eingang dieser heißen Quellen stehen lassen, hat dann mit einer Dame sich ausgetauscht und kam plötzlich wieder mit Handtüchern und, ich will mal sagen, einer Funktionsbadekleidung.

00:04:31: Also, die war jetzt nicht... Modisch, die war auch nicht Instagrammable, aber sie waren der passenden Größe.

00:04:37: Und er brachte es uns mit einer tiefen Selbstverständlichkeit, die mich total beeindruckt hat.

00:04:43: Und damit hat er es auch geschafft, dass wir diese heißen Quellen, das sind nämlich dort sogenannte Freibäder, total schön nutzen konnten.

00:04:50: Und da ist es ja auch egal, was du anhast.

00:04:53: Es sieht ja sowieso keiner.

00:04:55: Und für uns war das aber so der Moment, den wir sonst hätten gar nicht erleben können.

00:04:59: Und wenn ich das mal auf Gastgeberkultur runterbrechen kann, dann ist es nicht erklären, warum etwas nicht geht, sondern schauen, wie es trotzdem gelingt.

00:05:07: Und das ist das, was er nicht nur einmal auf diese Reise oder in diesem Urlaub geschafft hat.

00:05:11: Was mir Bali auch gezeigt hat, ist also etwas, was ich eigentlich hätte schon längst wissen müssen.

00:05:16: Nämlich jede Familie hat zu ihren eigenen Takt.

00:05:19: Das ist auch der Grund, warum wir seit vielen Jahren auch als Familie alleine verreisen, wo wir anfangs immer noch mit Freunden zusammengefahren sind.

00:05:26: Aber für unseren Jahresurlaub ... Und auch für unseren Abschlussurlaub im Jahr fahren wir mittlerweile wirklich alleine.

00:05:33: Und jede Familie hat ihren eigenen Takt, aber manchmal auch zwei.

00:05:37: Und bei uns ist es eher so, wir haben zwei Takte in unserer Familie.

00:05:41: Ich bin absolute Frühaufstiererin, also so richtig, nicht dieses halb neun und noch leicht verschlafen, sondern ich bin eher so, der Sonnenaufgang wartet und ich möchte ja nicht unhöflich sein, den muss ich mir anschauen.

00:05:54: Meine Familie dagegen, die liebt schlafen.

00:05:56: Beide, mein Mann und meine Tochter, die haben in meiner Welt Schlaf kultiviert.

00:06:01: Die pflegen das so ein bisschen wie so ein Hobby.

00:06:04: Also ich würde mal sagen, wenn in Ausschlafen eine olympische Disziplin wäre, hätte ich vermutlich zwei Medaillenträger zu Hause.

00:06:10: Früher hat das immer zu kleinen Spannungen geführt.

00:06:13: Ich wollte den Tag nutzen, ich wollte vieler leben und ich will mal sagen, meine Familie wollte den Tag eher so suchen.

00:06:20: Ich bin sehr geplant, habe viele Events mir rausgesucht, habe viele Stellen und kulturelle Sachen rausgesucht, die ich mir angucken wollte.

00:06:27: Und für meine Familie war es eher so, dass diese Frühstückszeiten in den Hotels so gefühlt gnadenlos waren, weil sie einfach viel zu früh waren.

00:06:34: Und auf Bali war es das erste Mal anders.

00:06:37: Also wir hatten schon bei der Anreise beschlossen als Familie, jeder kriegt seinen Raum.

00:06:42: Das musste ich mit den beiden ja nicht wirklich beschließen.

00:06:44: Es war eher so ein Beschluss, den ich mit mir selbst gemacht habe.

00:06:47: Ich hab dann einfach gesagt, ich lass ihr einfach schlafen.

00:06:49: Keine Erwartungshaltungen.

00:06:51: Sie sollen sich ausruhen, sollen ausschlafen.

00:06:53: Und ich guck, wie ich den Tag bis dahin für mich so gut gestaltet, dass ich da nicht immer die Wartende bin.

00:07:00: Und wir haben das dann einfach so gemacht.

00:07:01: Jeder hatte seinen Raum.

00:07:03: Und ich muss ganz ehrlich sagen, das hat für uns als Familie fast mehr Entspannung gebracht, als jede Massage oder jeder Pool, den wir hätten dort buchen können.

00:07:12: Also, während meine Familie so ganz friedlich geschlummert hat, bin ich jeden Morgen raus.

00:07:17: Bin dann ganz oft zum Strand.

00:07:19: Hab dann früher auch schon Cappuccino bekommen, weil vielleicht anders als zum Beispiel in Südeuropa sind dort die Läden alle auf.

00:07:26: Also auch die Ballinesen sind totale Frühaufsteher.

00:07:29: Und ich hab dann wirklich an den Coffee Shops auch schon Cappuccino.

00:07:32: Mit diesem Cappuccino in der Hand bin ich dann barfuß zum Strand und.

00:07:37: bin dann einfach auch durch diesen warmen Sand gelaufen, die Sonne ist über der Insel aufgegangen.

00:07:42: Und das war einfach so schön zu sehen, wie diese Insel aufwacht.

00:07:45: Das war für mich wirklich in solchen Momenten totales Auftanken.

00:07:48: Das Lustigste war, dass meine Familie ja viel später wach geworden ist und die hat praktisch meinen Urlaub dann immer im WhatsApp-State schon verfolgt.

00:07:56: Also die wussten immer schon, wo ich gerade bin.

00:08:00: Linia sagte dann immer, Mama ist schon unterwegs, heute wieder neuer Sonnenaufgang.

00:08:04: Das sieht gut aus.

00:08:05: Manchmal hat sie gesagt, da will ich morgen mit und ist dann auch mit mir früh aufgestanden.

00:08:10: Manchmal war es dann aber auch so, dass die Dinge in meinem Status gesehen haben, die sie noch mal live erleben wollten.

00:08:15: Zum Beispiel eine Kaffee Rösterei oder eine Kaffee Platage, die ich mir angeschaut habe.

00:08:19: Und bei manchen Dingen waren sie aber auch froh, dass ich es erlebt habe und sie es nicht mussten.

00:08:24: Und beides war für uns völlig in Ordnung.

00:08:26: Wir hatten zum ersten Mal in Urlaub keinen wirklich gemeinsamen Tagesplan, sondern drei Menschen, die ihren eigenen Raum hatten.

00:08:34: Und trotzdem waren wir total viel als Familie unterwegs.

00:08:37: Und das hat uns allen unfassbar gut getan.

00:08:40: Bali hat mir gezeigt in dem Jahr, was passiert, wenn man Raum lässt.

00:08:44: Für sich... vor allen Dingen für sich und aber auch für andere und für Begegnungen, die ungeplant zu reinkommen können.

00:08:51: Und Bali hat mir auch noch mal gezeigt, dass Gastfreundschaft am stärksten wirkt, wenn sie nicht so inszeniert wird, sondern wenn sie als Selbstverständlichkeit gelebt wird.

00:09:00: Das ist das, was Damasta gelebt hat, was er mit uns ja par excellence gemacht hat.

00:09:06: Meine Familie hat mich auch daran erinnert, dass es vielleicht genau dieses Jahr ist, in dem ich auch mal Raum schaffen muss, indem ich Pausen machen muss und darf.

00:09:18: Und bei der Vorbereitung auf diese Folge sind mir ein paar Momente wieder eingefallen, die mich im Nachgang super stark berührt haben.

00:09:25: Ja, fast ein bisschen mehr, als ich es gedacht habe.

00:09:28: Beruflich gab es vier Stationen, die für mich sinnbildlich für dieses zweite Halbjahr standen.

00:09:33: Der erste Moment war Kambodscha.

00:09:35: Das habt ihr in der vorigen Folge schon gehört.

00:09:38: Also ein Land, das mich mit einer Mischung aus Schönheit und harte Empfang hat.

00:09:43: Diese Menschen, die mit so wenig so viel Würde leben und diese Gastfreundschaft, die nichts gefordert hat und uns doch alles gegeben hat.

00:09:52: Und gleichzeitig Geschichten, wenn ich an Chef Nag denke, die schwer sind und trotzdem getragen werden müssen.

00:09:58: Kampotscha hat mich gleich am Anfang des Jahres geerdet.

00:10:02: Mehr will ich dazu gar nicht mehr sagen.

00:10:03: Wer die Folge gehört hat, der weiß, was dieser Ort mit mir gemacht hat.

00:10:08: Der zweite Moment war unsere Reise an die Mosel.

00:10:10: Also eigentlich war das ein Ausflug mit Freunden.

00:10:13: die großartige Weingüter besucht haben, die ich im Vorfeld so ein bisschen organisiert hatte.

00:10:18: Und hier möchte ich ein großes Dankeschön an die beteiligten Weingüter noch mal rausgeben.

00:10:22: Das Weingut Markus Molitor, an die Serie vom Weingut Losen, an das Weingut J.J.

00:10:27: Prümmen und auch Kilian und Angelina Franzen und an das gesamte Team von Weingut Reinold Hart.

00:10:34: Ich möchte Danke sagen für eure Zeit und für die Einblicke, die ihr mit eurem Tür und Öffnen ermöglicht habt.

00:10:40: Wir sind uns komplett darüber im Klaren, dass das nicht selbstverständlich war, zumal es auch zu einer Zeit war, wo ihr vor der Lese standet.

00:10:47: Und es war einfach schön, dass ihr diese Einblicke für uns gewährt habt und auch unseren oder meinen Freunden so viel Zeit geschenkt habt und die eure großartigen Weine probieren durften.

00:10:57: Ich bin nicht die ganze Reise mitgefahren, ich bin an zwei Abenden dazugestoßen.

00:11:01: Und an einem dieser Abende, also damit hat eigentlich unsere Reise im Grunde begonnen, waren wir im Waldhotel Sonora.

00:11:08: bei Magdalena und Clemens Rambichler.

00:11:10: Das war für mich ein Abend, der mir immer, immer in Erinnerung bleiben wird.

00:11:15: Wir waren zu siebt und hatten vorweg schon ein tolles Menü ausgewählt.

00:11:20: Na ja, und wie sich das dann so für Gastronomen gehört, haben wir auch immer wieder Gänge eingeschoben, weil wir sie unbedingt probieren wollten.

00:11:26: Es gab sogenannte Signature Dishes, also Dishes oder Gerichte, die zum Sonora dazugehören, zu seiner Geschichte, zu seiner Tradition, die man einfach im Sonora mitnimmt, weil es dazugehört.

00:11:40: Und der Abend begann ganz klassisch, ja, in so einer kleinen Vorstube vom Restaurant, mitten am Magnum Champagner.

00:11:48: Und dann kamen, als wir dann ins Restaurant gegangen sind, viele kleine Grüße aus der Küche.

00:11:53: Und ihr müsst euch halt vorstellen, es ist das Restaurant hat drei Sterne.

00:11:57: Und hat so, ich glaube, knapp dreißig Sitzplätze.

00:12:00: Und wenn dann aber so eine Siemlergruppe dazukommt, dann crusht das so einen ganzen Serviceablauf.

00:12:06: Weil dort normalerweise sitzen Personen zu zweit oder zu viert.

00:12:10: Das ist so der Klassiker in diesen Restaurants.

00:12:12: Und so eine große Gruppe und dann noch Gastronomen, die machen ordentlich was in so einem Restaurant.

00:12:17: Und wir sind dann zu Tisch gegangen und wie gesagt, wir haben dann viele kleine Grüße aus der Küche, sogenannte Amesgöl oder Amesbusch bekommen.

00:12:25: Und ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass wirklich jeder einzelne Posten sich bei uns vorgestellt hat.

00:12:30: Ganz still immer mit dem, was gerade auf dem Teller lag.

00:12:33: Und das ging aber eine ganze Zeit lang und dann ging das Menü aber erst los.

00:12:38: Und wir hatten eine Weinbegleitung von Marco Frenzelin, die unfassbar gut abgestimmt war.

00:12:44: Also, sie hat diese Weinbegleitung.

00:12:45: und Ich glaube, ich darf sagen, dass ich weiß, was es bedeutet, wenn dort Gastronomen sitzen, du in einem dreisterne Restaurant eine Weinbegleitung für Kollegen machen musst, die natürlich auch schon viel probiert haben.

00:12:55: Aber er hat es geschafft, dass diese Weinbegleitung die Gerichte nicht nur begleitet hat, sondern an ganz vielen Stellen getragen und aber dem Gericht auch noch mal so eine zusätzliche Tiefe gegeben hat.

00:13:06: Und ich darf heute auch sagen und dafür war ich sehr, sehr dankbar, dass ich ganz viel Neues auch an diesem Abend gelernt habe, über Kombination, über Balance.

00:13:15: Aber auch über das Zusammenspiel von Wein und von Gerichten.

00:13:19: Magdalena und ihr Serviceteam waren perfekte und wundervolle Gastgeber.

00:13:23: Sie waren superaufmerksam, warm, kompetent, aber mit einer Leichtigkeit, dass du das nicht angestochen empfunden hast.

00:13:30: Und man darf sich natürlich vorstellen, Gastronomen, es waren viele Gänge.

00:13:34: Zu jedem Gang gab es ein Glas Wein.

00:13:36: Die Stimmung ist natürlich irgendwann auch lockerer bei uns am Tisch geworden.

00:13:39: Und auch immer, wenn es lockerer wird, wird es auch ein bisschen lauter.

00:13:43: Es wurden Witze erzählt.

00:13:44: Aber dieses Service Team hat uns die ganze Zeit sehr, sehr professionell, ohne steif zu wirken, begleitet.

00:13:52: Und später sind wir noch in die Küche und hatten ein tolles Gespräch mit Clemens und seiner Küchencrew.

00:13:57: Und ich muss ganz ehrlich sagen, was mich total beeindruckt hat, das nach so einem vollen Abend-Service.

00:14:02: Der Laden war voll an dem Abend, der war ausgebucht, dass die Küche aussah, als wir dort rein sind und dass das Jahr war noch nicht geschickt, als wäre gar kein Gas da gewesen.

00:14:10: Alles war blitzsauber.

00:14:13: Und die Atmosphäre hat mich komplett beeindruckt, weil es war ruhig, es war super konzentriert und es wirkte total eingespielt.

00:14:20: Und ich war und bin auch heute noch fest davon überzeugt, dass man so etwas nicht spielen kann.

00:14:25: Clemens und Magdalena haben uns dann erzählt, dass viele Mitarbeitenden seit langen Zeiten im Team sind.

00:14:31: Und das hat man auch gespürt.

00:14:33: Die haben sehr vertraut miteinander gewirkt und die hatten auch viel Freude mit dem, was sie taten.

00:14:39: Und gleichzeitig waren sie sich total der Erwartungshaltung bewusst der Gäste, die dort gerade standen, nämlich wir als Gastronom.

00:14:48: Und ich fand aber diese Leichtigkeit, ich habe es schon mal gesagt, unglaublich angenehm.

00:14:52: Für mich war es einer der kulinarischen Armene der letzten Jahre, also nicht nur des Jahres zwanzig, fünfundzwanzig, sondern.

00:15:00: der vielen letzten Jahre, die ich kulinarisch erleben durfte.

00:15:03: Und ich bin mir sehr sicher, dass ich von diesem Abend noch lange erzählen werde und dass nämlich die Momente, die mich noch lange begleiten werden.

00:15:10: Und ich freue mich sehr, dass Magdalena und Clemens in diesem Jahr auch hier bei Kirchregal zu Gast sein werden.

00:15:16: Die Einladung ist raus, die Zusage ist auch.

00:15:19: Wir dürfen jetzt nur noch die Aufnahme planen und ich freue mich sehr auf den Besuch bei Ihnen oder Ihren Besuch bei mir.

00:15:25: Vielleicht kann ich ein bisschen von diesem Gastgeber Tum zurückgeben, wenn sie bei mir sind.

00:15:30: Der dritte Moment, der mir im Rückblick besonders wichtig geworden ist, als ich die Folge vorbereitet habe, war dieser Podcast.

00:15:38: Dieses vielleicht anfangs vermeintlich kleine Projekt, das plötzlich groß geworden ist.

00:15:44: Folge eins war für mich wie ein Sprung ins kalte Wasser.

00:15:48: Aber als sie dann draußen war, habe ich mich selten so sichtbar gefühlt.

00:15:53: Aber auch in der Produktion und in der Vorbereitung der ersten Folge habe ich mich sehr, sehr oft und sehr gut gesehen gefühlt.

00:16:00: Und da geht ein großes Dankeschön an Usch und auch an, ich will vielleicht sagen, meine Gastgeberinnen hier im Podcast, an die liebe Birgit von Studio Vignets heraus.

00:16:10: weil sie mich ermutigt haben, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein oder perfekt zu starten, sondern es geht einfach darum loszugehen und überhaupt zu starten.

00:16:19: Und ich hatte nur vier Folgen, glaube ich, geplant.

00:16:21: Die Bebirge, du wirst irgendwann mal dazu Stellung nehmen dürfen, vier oder fünf Folgen.

00:16:25: Und wir haben relativ schnell festgestellt, dass das eine lange Geschichte ist und eine lange Reise, auf die wir uns begeben.

00:16:31: Also.

00:16:31: An dieser Stelle einfach ein großes Dankeschön an Studio Venetia und den gesamten Team dahinter.

00:16:37: Aber auch an euch, liebe Hörerinnen und Hörer, für euer Feedback, für euren Nachrichten, die mich erreicht haben und diese Rückmeldungen haben mir gezeigt, dass dieser Podcast seinen Platz hat und das ja eine Bedeutung hat.

00:16:50: Und die hatte nicht nur für euch, sondern die hatte auch für mich.

00:16:53: Und dafür möchte ich an dieser Stelle nochmal... Danke sagen.

00:16:57: Ja, und wer mag, der hört einfach gerne in Folge eins nochmal rein.

00:17:00: Dort erzähle ich die Geschichte von der Weinbank Niederrhein.

00:17:04: Da haben sich nämlich vier Gesellschaften getraut und das sind vier Gesellschaften, die alle mitten im Leben stehen mit sehr verantwortungsvollen Jobs, ein Projekt zu gestalten, das weit über den Alltag hinausgeht.

00:17:15: Sie haben ein Ort für Menschen glattbach geschaffen, an dem Menschen sich begegnen können, wo über Wein gesprochen wird, aber nie überheblich, also nie Leerhaft.

00:17:27: Dort ist Wein ein Genussmittel und kein Statussymbol.

00:17:31: Und gleichzeitig bietet die Weinbank, so wie ich es erlebe, eine Bühne für so kleine Auszeiten, für Veranstaltungen und für tolle Begegnungen.

00:17:40: Was Bernd und seine drei anderen Gesellschafter dort schaffen, ist nicht ein Raum für sich, sondern für andere.

00:17:47: Für ihre Gäste und für eine ganze Stadt und auch für ihr Team.

00:17:51: Und das hat mich an dem Projekt Weinbank so sehr berührt und auch begeistert, dass ich es ein ganzes Jahr begleiten durfte und auch weiter begleiten werde.

00:18:00: Es war dieser Mix aus unternehmerischem Mut und echter Gastgeberkultur.

00:18:03: Keiner von den Gesellschaften kommt aus der Gastronomie.

00:18:06: Jetzt kann man natürlich sagen, und ich weiß auch, dass Bernd das jetzt gerade denkt, wenn er diesen Podcast hört, dafür haben wir Yamaya, aber ich finde es wirklich mutig.

00:18:17: das so zu machen und diese Weinbank ins Leben zu rufen.

00:18:21: Es ist ein wunderschönes Ambiente, das getragen wird von Menschen, die etwas möglich machen wollen, das größer ist als ihr eigenes Tagesgeschäft, das sie ja in ihren eigenen Firmen auch alle haben.

00:18:30: Der vierte Moment war mein Herbst.

00:18:33: Das war ein verrückter Mix aus Messezirkus und Begegnungen mit einer ganz eigenen Energie, aber irgendwie auch das, was meinen Job so ausmacht.

00:18:43: In einer der Folgen habe ich über Salzburg gesprochen.

00:18:46: Und die Messe alles für den Gast.

00:18:47: Das war mein persönlicher Überraschungsmoment im Herbst.

00:18:50: Eine Messe, die alles, was ich zumindest in dem Jahr in Deutschland erlebt habe, in den Schatten gestellt hat.

00:18:57: Da hat sich wirklich der Blick über die Tellerrand, so will ich sagen, oder über die Landesgrenzen gelohnt, als ich nach Österreich gefahren bin.

00:19:04: Bin ich als Gast dorthin gefahren und dachte, ich tauche so ganz anonym in diesen Messetrubel ein.

00:19:09: Und dann stand ich plötzlich... mitten in so einem kleinen Wanderzirkus aus superbekannten Gesichtern, aus neuen Kontakten und vielen Gesprächen, die mich sehr, sehr inspiriert haben.

00:19:19: Und ich konnte noch mal sehen, wie anders Gastgeberkultur in einem Land gelebt wird, dass uns so nah ist.

00:19:26: Für mich macht Österreichs ein bisschen anders als wir.

00:19:29: Sie fühlen sich immer ein bisschen offener, ein bisschen leichter an.

00:19:33: Und ich muss auch hier noch mal sagen, für mich ist dort Gastgeberkultur in Österreich und deswegen fahren wir wahrscheinlich auch alle so gerne dorthin.

00:19:40: ein bisschen selbstverständlicher.

00:19:41: Das hat mir total gut getan und ich wünsche mir, dass wir das in Deutschland auch noch mal ein bisschen besser hinkriegen, dass wir mehr Leichtigkeit und eine Selbstverständlichkeit reinkriegen in unsere Gastgeberkultur.

00:19:53: Parallel dazu hatte ich in dem Herbst super viele Workshops, aber auch Workshops, die mich komplett überrascht haben.

00:20:00: Die waren jetzt nicht immer alle sehr laut oder vielleicht auch waren sie gerade deswegen besonders herausfordernd, weil sie nämlich sehr ehrlich waren.

00:20:10: Da haben sich Teams getraut, Dinge auszusprechen, die ganz lange unter der Oberfläche lagen.

00:20:15: Führungskräfte, die nicht nur organisatorische Fragen geklärt haben, sondern auch sehr persönliche Fragen in den Workshop mit eingebracht haben, auch in ihren eigenen Workshop.

00:20:24: Und da gab es Unternehmer und Unternehmerinnen, die verstanden haben, dass es nicht um Rollen geht und nicht um Prozesse oder Strukturen, sondern dass es darum geht, wie Menschen miteinander umgehen.

00:20:34: Und zwar immer miteinander umgehen und nicht erst, wenn es ernst wird.

00:20:39: Viele von diesen Workshops hatten eine ganz eigene Tiefe, Momente, in denen plötzlich mir klar wurde, aber auch den Teams klar wurde, worum es eigentlich wirklich geht.

00:20:50: Im Herbst abschließend würde ich sagen, hat mir gezeigt, wie für Bewegung zum Ende des Jahres nochmal unserer Branche gesteckt hat und wie für Bewegung auch in mir selbst war.

00:20:59: Ein echter Wendepunkt in dem Jahr, war für mich die Entscheidung, mich klarer zu positionieren.

00:21:04: Das war ein Weg, den ich über viele Jahre immer wieder gegangen bin, aber ihn nicht zu Ende gegangen bin.

00:21:09: Diese Positionierung bedeutete für mich nicht überall ein bisschen, sondern ganz bewusst dort, wo ich wirke.

00:21:15: Und ich würde heute sagen, dass es in Teams, in Kulturen, in Organisationen, vor allen Dingen in Organisationen, die Gastgeber sein leben wollen.

00:21:25: Ich habe mich dieses Jahr für etwas entschieden, das schon ganz lange in mir angelegt war, aber ich habe es nie so klar ausgesprochen.

00:21:32: Ich möchte für die Hotellerie und Gastronomie arbeiten, für diese Branche, die mich groß gemacht hat, die mich geprägt hat und die mich herausfordert, aber gleichzeitig auch seit vielen Jahren trägt.

00:21:42: Ich habe festgestellt, ich habe in vielen anderen Branchen reingeschnuppert und ich will sagen, davon war vieles spannend.

00:21:50: Es war aber immer so ein bisschen das Gefühl, dass es sich nicht stimmig anfühlt.

00:21:54: Und je mehr ich für mich innerlich aufgeräumt habe, desto deutlicher wurde das.

00:21:59: Ich habe mich bewusst dieses Jahr entschieden, was ich ein Schaufenster hängen möchte.

00:22:02: Und das ist nämlich genau das, was mich antreibt.

00:22:05: Menschen zu stärken, die für andere Menschen Räume öffnen.

00:22:09: Also für Gastgeberinnen und Gastgeber, für Führungskräfte, für Teams, die oft mehr geben, als man sieht.

00:22:16: Und dieser Podcast hat übrigens auch nochmal das verstärkt.

00:22:20: Jede Folge hat mich ja damit auseinandersetzen lassen, wofür möchte ich stehen.

00:22:24: Und durch eure Rückmeldung, eure Gedanken, eure Reaktionen hat es mir gezeigt, dass diese Branche meine Bühne ist.

00:22:31: Das ist meine Branche.

00:22:33: Und ich möchte hier gute Geschichten erzählen und einen Teil dazu beitragen, dass diese Branche wieder aufblüht.

00:22:38: Und je klarer ich mit dieser Entscheidung wurde, desto deutlicher habe ich gemerkt, wie sehr mich bestimmte Menschen in diesem Jahr getragen haben.

00:22:45: Was mir in dieser Phase am meisten Kraft gegeben hat, waren meine Kundinnen und Kunden.

00:22:50: Also die, die geblieben sind, die, die mich das ganze Jahr begleitet haben und die, die Entwicklung wollen und zwar nicht als Basswort, sondern als echtes Anliegen.

00:22:58: Sie haben es mir möglich gemacht, dass ich Arbeit mache, die sich ganz viel nach mir anfühlt, dass ich Projekte annehme, für die ich wirklich brenne und das Pausen kein schlechtes Gewissen mehr auslösen.

00:23:12: Und vielleicht war das einer der Gründe, warum ich mir dieses Jahr so klar, oder warum mir dieses Jahr so klar geworden ist, dass diese Branche meine Branche ist.

00:23:20: Im Dezember wurde es dann deutlich ruhiger.

00:23:23: Also nicht von der Menge der Arbeit, das muss ich euch nicht erzählen, das kennt ihr jeder selbst, wie so ein Dezember sich gestaltet, sondern vor allen Dingen in mir.

00:23:31: Ich bin im Dezember wirklich ein bisschen stiller geworden, beobachtender, sortierender.

00:23:36: Und zum ersten Mal in einem Dezember stand für mich eine Frage sehr deutlich im Raum.

00:23:42: auch in der Vorbereitung zu dieser Folge und zu der vorangerangenden Folge, wo man so ein Jahr noch mal Revue passieren lässt.

00:23:48: War es wirklich eine Frage, die sich immer wieder gestellt hat über das ganze Jahr?

00:23:52: Was bleibt und was darf neu?

00:23:56: Diese Frage hat für mich ein Prozesssicht gemacht, der eigentlich das ganze Jahr über da war.

00:24:00: Also aufräumen, loslassen, dieses ständige Nachspüren, was noch zu mir passt und was nicht beruflich wie auch privat.

00:24:08: Es war, ich würde sagen, der intensivste Teil des Jahres, weil loslassen natürlich auch immer Entscheidungen verlangt und Entscheidungen Haltung brauchen.

00:24:16: Doch ich kann heute sagen immer dann, wenn ich etwas gehen, dies entstand Traum für was Neues, für was Stimmigeres und für das, wo ich hin will.

00:24:24: Ich habe sehr viel in diesem Jahr aufgeräumt.

00:24:27: Gedanklich, vor allen Dingen aber emotional und auch ein bisschen organisatorisch.

00:24:32: Ich habe mich klarer entschieden und habe dabei gemerkt, Klarheit ist gar nicht anstrengend.

00:24:37: Anstrengend ist das, was das davor gab.

00:24:40: Und rückblickend weiß ich, dass dieser Prozess war nicht ein Kapitel, es war nicht der Dezember.

00:24:46: Das war mein roter Faden im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig.

00:24:50: Wenn ich also auf dieses Jahr zurückschaue, dann sehe ich nicht nur schöne Momente, Projekte, Reisen und Podcast-Folgen oder vielleicht auch nochmal den Bogen zu einer Folge zu spannen, die schönen Bilder in meinem WhatsApp-Status.

00:25:03: Ich sehe vor allen Dingen ein Jahr der Sortierung.

00:25:05: Ein Jahr, das mich gelehrt hat, mutiger auszuwählen.

00:25:08: Ein Jahr, in dem Klarheit nicht anstrengend war, sondern fast so ein bisschen befreiend.

00:25:12: Und genau dahin führt auch mein Fazit für dieses Jahr.

00:25:16: Oder besser gesagt zu der Frage, die über diesem Jahr steht.

00:25:20: Was bleibt und was darf neu?

00:25:23: Dieses Jahr hat mir gezeigt, wie wichtig Pausen sind.

00:25:25: Und es war das Jahr, in dem ich mich klarer entschieden habe für meine Arbeit, für meine Positionierung und für diese Branche.

00:25:32: Ich gehe mit viel Dankbarkeit aus diesem Jahr zwanzig, fünfundzwanzig raus, dankbar für die Menschen, die geblieben sind, für Teams, die sich geöffnet haben, für Begegnungen, die mich verändert haben und die mich weiter verändern werden und für all die kleinen Momente, in denen ich gespürt habe, dass ich am richtigen Ort bin.

00:25:49: Und mein Royal Togo zum Jahresstart für euch, den möchte ich euch hier noch mitgeben.

00:25:54: Mach ne Inventur für dein neues Jahr.

00:25:57: Nicht über Aufgaben, nicht über Verbindlichkeiten, sondern über Energie.

00:26:01: Was willst du bewusst stärken?

00:26:03: Was lässt du hinter dir?

00:26:05: Und welche eine Sache machst du dieses Jahr nicht mehr so wie zwanzig, fünfundzwanzig?

00:26:09: Manchmal entsteht der größte Fortschritt nicht durch mehr Tempo, das habe ich gelernt, sondern durch den Mut, die eigenen Prioritäten neu zu sortieren.

00:26:17: Wird's einfach auf gar keinen Fall.

00:26:19: Und trotzdem lohnt es sich, diesen Weg zu gehen.

00:26:23: Danke, dass ihr auch heute wieder dabei wart und dieses Jahr mit mir noch mal so ein bisschen sortiert habt.

00:26:28: Wenn ich euch etwas inspirieren konnte, dann teilt diese Folge gerne weiter.

00:26:31: Vielleicht an Menschen, die mit ein bisschen mehr Klarheit, Haltung und ein bisschen Genuss starten wollen.

00:26:38: Und schreibt mir gerne, was bei euch bleibt und was neu darf.

00:26:41: Ich freue mich auf eure Gedanken.

00:26:43: Und ja, noch ein kleiner Sprunzler am Schluss.

00:26:46: Was auf jeden Fall bleiben darf im Jahr, ist euer Abo für diesen Podcast.

00:26:52: Alles andere darf sich gerne ändern.

00:26:54: Und wir hören uns in der nächsten Folge von Kirschreuern.

00:26:56: Untertitel im Auftrag des ZB.

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