#19: Wachau: ein Tag am Nikolaihof und die Frage, was Qualität wirklich bedeutet
Shownotes
In dieser Folge von Kirsch Royal nehme ich euch mit in die Wachau, an den Nikolaihof, das älteste Weingut Österreichs und seit 1971 biodynamisch. Biodynamischer Tagesworkshop • eingeladen von Vinaturel und dem Nikolaihof • unterstützt von Demeter und vom Magazin Kalk und Kegel Meine Freundin Susi war dabei, und gemeinsam haben wir einen Ort erlebt, der nicht wie ein Seminarraum funktioniert, sondern wie eine Tankstelle für Kopf und Sinne. Es ist eine Folge über Lernen, das sich nicht wie Arbeit anfühlt, darüber dass die biodynamische Wirtschaftsweise kein Mythos ist, sondern ein Kreislauf, in dem alles seinen Platz hat, und über die Frage, ob ein Zertifikat Qualität festhalten kann, oder ob man lernen muss, sie zu schmecken. Ich erzähle von • der Anreise mit der Bahn und einem Vorabend bei Hopfengrund, dem Bier von Julie und Christoph Hoch und warum ich trotzdem Team Wein bleibe • einem Hof mit römischen Mauern und einer großen Linde, unter der es sich aushalten lässt • Markus Buchmann und dem Wahrnehmen von Qualität über den Wein hinaus, weniger Sensorik, mehr Wahrnehmung • der Champagne mit Götz Drewitz und Géraldine Lacourte und einem Weg zur Biodynamie gegen alle Skeptiker • Andreas Schumann und der Bedeutung des Tieres im biodynamischen Weinberg • einer Mittagspause mit Quiche unter der Linde und einem Reh von Norbert Thaller • einer Verkostung mit Weinen vom Nikolaihof, aus dem Priorat, dem Burgund und dem Roussillon, von Trapet bis zum Vindemiatrix VdP aus Reben von 1899 Zum Abschluss mein Royal to go: Jeder Wein, den ich an diesem Tag verkosten durfte, hat mich berührt. Dahinter steht immer ein Mensch. Das Schöne ist: Die besten Weine dürfen alt werden, bevor jemand sie bewertet. Vielleicht ist das der Kern: Guter Wein schmeckt nach echtem Handwerk, der Geschichte von Menschen – und er braucht Zeit, keine Punktzahl. Links & Empfehlungen: Nikolaihof Wachau: https://www.nikolaihof.at Vinaturel: https://www.vinaturel.de Kalk und Kegel: https://kalkundkegel.com Folge 6 : https://kirsch-royal.podigee.io/6-6-jahresruckblick-2025-es-gibt-reisen-die-dich-finden-bevor-du-sie-buchst Hopfengrund: https://www.hopfengrund.beer/ Demeter Österreich: https://www.demeter.at/ Gasthaus Thaller: https://www.gasthaus-thaller.at/ Wenn dich diese Folge bewegt hat, abonniere Kirsch Royal und hinterlass eine Bewertung, das hilft mehr, als du denkst. Und wenn du jemanden kennst, dem dieser Tag gefällt, schick ihm die Folge. Kontakt: kirsch@maja-kirsch.com Hier findest du mich: maja-kirsch.com Dieser Podcast Kirsch Royal ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company studiovenezia.de
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00:00:07: Sonntagmorgen, vier Uhr Bahnhof Mühle am An der Ruhr.
00:00:11: Nicht gemütliche Sonntagspoethin nach einer schönen Party, kein Katerfußstück sondern Koffer, Bahnsteig und erster Zug.
00:00:17: Wenn Kalenderchaos hat dann sehen die Termine genau so aus.
00:00:22: wie es dazu kam ist schnell erzählt.
00:00:24: meine beste Freundin Christina hat ihren fünftigsten gefeiert und das ist ein Geburtstag den man nicht verpasst auch wenn ich das Runden ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm hatte weil Kristina in meinen Augen Forever Twenty Nine ist.
00:00:36: Eigentlich hatte sie an einem anderen Wochenende Geburtstag, nur war ich da in der Champagne und als ich ihr den Nachholtermin bestätigt habe ist mir entgangen dass sich genau an diesem Sonntag in Mautern ankommen muss.
00:00:47: Also feiern!
00:00:48: Und wenn die Nacht kürzer wird schläft man eben schneller...und dann geht es zur nächsten Etappe.
00:00:53: Willkommen meiner Welt Am Bahnsteig.
00:00:56: um diese Uhrzeit sind sie nicht nur Frühaufsteher unterwegs sondern auch ein paar gruselige Gestalten die so aussehen wie wie ich in meinen Jugendjahren vielleicht selbst ausgesehen habe, wenn ich vom Feuer ankam.
00:01:08: Und ich musste aber feststellen, in meinem Alter ist so ein Bahnhof am Frühmorgens nicht mehr ganz so unbeschwert als damals.
00:01:14: Ich war auf jeden Fall heilfroh, als ich im Zug nach Österreich saß.
00:01:18: Vor mir lag eine lange Fahrt quer durch die Republik und weiter bis in die Wachau – in den Nikolajhof zum biodynamischen Workshop.
00:01:27: Das ist der nächste Teil meiner Tankstellen.
00:01:32: Hier kommen zwei Dinge zusammen, die in einem Alltag selten am selben Ort passieren lernen und auftanken.
00:01:39: Den ersten Teil der Strecke bin ich allein gefahren.
00:01:41: Ich habe da so noch ein bisschen Zeit zum Wachwerden oder vielleicht auch nochmal einschlafen Und in München ist meine Freundin Susi dazu gestiegen.
00:01:50: Es ist irgendwie noch mal schöner jemand an der Seite zu haben Der genauso Bock auf das Thema hat wie man selbst.
00:01:56: In solchen Momenten denke ich wieder, da sind sie weder meine Vorteile als Selbstständige.
00:02:00: Das Angenehme mit dem Nützlichten zu verbinden und das sind genau die Momente in denen ich einfach nur dankbar bin dass sich mir meine Arbeit so gestalten kann wie ich es gerade tue.
00:02:11: Für alle die hier zum ersten Mal heute dabei sind Ich bin Maya Kirsch Ich arbeite als Organisationsentwicklerin Mit Gastgeberinnen und Gastgebern an Strukturen An Führung an all dem was einen Betrieb trägt Und ich bin Sommelier Und an Tagen wie diesem bin ich vor allem das Letztere.
00:02:29: Ich erzähle euch heute von einem Ort, der seit fast zweitausend Jahren Wein macht und seit neunzenthunderteinundsiebzig glaube ich biodynamisch!
00:02:36: Ich erzählte von Vorträgen die ich so schnell nicht vergesse, von Weinen die mich umgehauen haben... ...und von einer Frage, die sich durch den ganzen Tag gezogen hat und die mehr mit eurem Betrieb zu tun hat als es zunächst klingt.
00:02:48: Was ist eigentlich Qualität?
00:02:50: Und kann ein Zertifikat sie festhalten oder muss man lernen Sie zu
00:02:54: schmecken?!
00:02:55: Also ich sag mal, für die, die mitten am Tag sind setzt euch hin, schenkt euch etwas ein und folgt mir mit in die Wachau.
00:03:04: Und für die die gerade erst aufgestanden sind und diese Folge am Morgen hören, schenkst euch später was ein und kommt jetzt mit mir mit ins Wachhaus.
00:03:13: Angekommen sind wir am Sonntag Nachmittag oder im frühen Abend und schon der erste Eindruck vom Nikolajhof macht etwas mit einem.
00:03:20: das ist keinen Weingut, wie man sich das vorstellt.
00:03:23: Also kein schicker Verkostungsraum mit Designer-Möbeln sondern ein Ort der seine Geschichte nicht verstecken muss und auch gar nicht tut weil dieser Ort ist voller Geschichte und die spricht aus jedem Stein.
00:03:38: Mauern, die auf Fundamenten eines römischen Castells stehen.
00:03:41: Ein Hof in dem sich das Licht sammelt und mittendrin eine große Linde die Schatten wirft unter dem man sofort das Gefühl hat hier ist schon viel passiert und hier darf man bleiben.
00:03:51: Ich habe später erfahren, dass dieser Ort schon den Kelten als Kraftplatz galt.
00:03:56: Und ehrlich?
00:03:57: Das muss man niemand erklären!
00:03:58: Da spürt man sobald man durch das Tor geht.
00:04:01: Eingeladen hatten wie Naturell und der Nikolaihof unterstützt von Demeter und vom Magazin Kalkun Kegel über das ich überhaupt erst von diesem Workshop erfahren habe und ich glaube ich hab es auch euch hier schon mal ans Herz gelegt.
00:04:15: Es war damals die Empfehlung des Sombux was sich immer noch sehr empfehlen kann.
00:04:19: Also an dieser Stelle mal wieder ein erster Dank, der hier rausgeht.
00:04:23: Dass wir dabei sein durften liebes Magazin also liebe Kollegen von Kalk und Kegel, liebe Kollegen wie naturell und auch danke an den Nikolaihof, der das für uns ausgerichtet hat.
00:04:35: Es gab beim Abend ein Get-Together und das startete mit Bier Mit.
00:04:41: dabei war Hopfengrund und das war ein Auftakt ganz nach meinem Geschmack.
00:04:45: Weil hier bei Hopfen Grund zwei Menschen am Werk sind, die genau das leben, worum es in den nächsten Tagen gehen sollte.
00:04:53: Julie und Christoph Hoch kommen beide aus dem biodynamischen Weinbau aus Hollenburg am Rande des Kremstalts Und sie machen etwas dass in Österreich selten so offen zusammen gedacht wird.
00:05:04: Sie brauen Bier als wäre es Wein.
00:05:07: Viele ihrer Biere reifen in gebrauchten Weinfässern.
00:05:10: Manche gären mit Trauben oder Träster und im Abgang hat das eine feine Weihnote, die man nicht erwartet.
00:05:17: Also sie wurden auch in Weingließern ausgeschenkt und ich glaube es war notwendig zu diesem tollen Getränk.
00:05:24: Der Name Hopfengrund stammt übrigens von einer über zweihundert Jahre alten Riedenkarte Also Lagenkarte, auf der eine ihrer Weltlinapazellen genauso hieß.
00:05:35: Weil dort früher Hopfenwuchs und vor fünf Jahren war das für die beiden der Anlass das wieder so zu tun.
00:05:41: Dazu gab es Burger und eben die Biere von Hopfengrund.
00:05:45: Julie hat uns ihre Biere erklärt und ich habe sie auch verkostet ein zwei Gläser Und Ich fand dass die wirklich gut gemacht sind.
00:05:52: und trotzdem bin ich beim Wein geblieben weil ich nun mal Team Wein bin.
00:05:56: Wir haben zwei, drei Weine probiert.
00:05:57: Aber das war an diesem Abend gar nicht der Punkt.
00:06:00: nach der langen Anreise und der kurzen Nacht davor habe ich das Schlafdifizit deutlich gespürt Und ich wusste dass der nächste Tag viel mehr von mir verlangen würde als einfach nur durchhalten.
00:06:12: Also ein kurzes Hallo einen Schlückchen ein bisschen ankommen und dann früh ins Bett Denn soviel Wissen aufzunehmen noch dazu verkatert Das wäre eine echte Herausforderung geworden weil Biodynomie komplexes Thema ist und voller Aufmerksamkeit braucht, wenn man wirklich etwas mitnehmen will.
00:06:30: Am nächsten Morgen ging es dann los!
00:06:32: Und der Workshop hat sich gleich vorgestellt wie er gemeint war.
00:06:35: statt Kaffee aus der Pumpkanne und einem müden Begrüßungswort gab es Sekt vom Odinstal aus der Magnum und einen richtig guten Cappuccino.
00:06:43: Das ist kein Schnickschnatt das ist hier echt eine Ansage gewesen.
00:06:46: Hier wird gelernt ja aber eben nicht im Seminarraum mit Nihonlicht sondern an dem Tisch an dem von oder ist das Genuss und Wissen zusammengehören?
00:06:57: Ich habe ja in den vielen Jahren, also fast zwanzig Jahren, unfassbar viele Fortbildung gemacht.
00:07:03: Die die mich kennen wissen dass ich da einen leichten Hang zur Sucht habe Und ähm...ich gebe wirklich gerne auf Fortbildungen Aber..die meisten sind dann eben doch Arbeit.
00:07:15: Dieser Rahmen hier war etwas anderes.
00:07:17: Das war Ja!
00:07:18: Ich will sagen das war ein Privileg.
00:07:21: Der Tag war wahnsinnig dicht viele Vorträge, Verkostungen.
00:07:25: Immer wieder Austausch mit den Kollegen im Hof und ich muss auch dazu sagen, ich konnte nicht alles gleichzeitig machen und ich konnte auch nicht alle Vorträge parallel anhören weil sie wirklich auch parallel liefen und man sich entscheiden musste.
00:07:40: Ich habe mich dann für drei vorträge entschieden die mich ja nicht besonders aber die mich wirklich interessiert hatten.
00:07:46: teilweise hab ich den einen oder anderen Vortrag auch schon mal gehört.
00:07:49: Aber Das, was in der Mittagspause passiert ist oder was ich dort gesehen habe oder wie wir die Mittagspause erlebt haben.
00:07:56: Das muss ich euch kurz beschreiben weil es zeigt, wie ernst dieser Ort mit dem ganzen Mind ist.
00:08:01: Wir saßen draußen unter der großen Linne und dieser Baum ist wirklich der Wahnsinn denn das hat leicht geregnet und das Blätterdach hat alles abgehalten.
00:08:09: also kein Tropfen!
00:08:10: Wir sind null nass geworden.
00:08:13: Es gab eine einfache Kiesch in zwei Varianten, die war richtig gut gemacht.
00:08:17: Dazu gab es immer mal wieder ein Schlückchen Wein im Glas und das Besondere war dass man mit jedem Schluck auch ganz nebenbei etwas gelernt hat.
00:08:26: Denn diese Weine die wir dort bekommen haben, die konnte man nicht einfach so wegsüffeln.
00:08:31: Man musste sich mit jedem Wein ein bisschen beschäftigen weil das Niveau ist einfach vorgegeben hat.
00:08:38: sie waren einfach schlicht so gut, um sie einfach zu saufen.
00:08:41: So will ich es vielleicht hier mal ganz plackertief sagen.
00:08:45: Gekocht hat an dem Tag auch schon zum Mittagessen Norbert Teller vom Gasthaus Teller aus der Steiermark und ich sag's mal so ein Stern für Hauben.
00:08:56: Das war auch eine Ansage für die Mittagspause und ich hab mich echt auf den Abend gefreut weil ich wusste dass er dort auch für kulinarische Höhepunkte und Momente sorgen würde.
00:09:06: sein Ruf ist ihm da auf jeden Fall schon einmal vorausgealt Und wir konnten uns in der Mittagspause schon mal so ein bisschen davon anstecken lassen oder schon mal in Vorfreude gehen, weil er stand mit seinem Team in einer Ecke und hat dann einfach mal so spontan ein ganzes Reh zerlegt.
00:09:24: Ich glaube es gab insgesamt fünf von diesen Tieren.
00:09:27: Wir konnten ihm dabei zuschauen.
00:09:28: wer wollte wer nicht wollte musste das auch nicht.
00:09:31: ich fand es besonders schön dass die Jungs draußen waren und eben nicht am Pass oder auch in der Küche das Ganze vorbereitet haben, sondern unter diesem wunderschönen Baum mit dieser tollen Atmosphäre.
00:09:42: Und so aus der Ferne und auch aus der Nähe aus den Gesprächen konnte ich glaube ich lesen dass sie es auch sehr genossen haben Teil praktisch von diesem beeindruckenden Ort zu sein.
00:09:55: Wenn ich jetzt ein paar Wochen später überlege, was an diesem Tag bleibt, dann ist es nicht die einzelne Information, die man oft so aus einer Fortbildung mitnimmt.
00:10:05: Sondern das war eher eine Frage, die sich durch den Tag gezogen hat – Was ist eigentlich Qualität und wie nehme ich sie wahr?
00:10:14: Ich nehme euch mal mit in die Vorträge!
00:10:16: Der erste Vortrag, den wir besucht haben, war der von Markus Buchmann Und der hat uns gleich ziemlich gefordert, weil wir uns auf etwas ganz Ungewöhnliches einlassen und vorbereiten mussten.
00:10:30: Es ging nicht um Sensorik wie ich sie kenne oder wie auch Schule sondern um etwas anderes, um die Frage Wie die Lebensmittel auf uns wirken welche Energie wir spüren Bewusstseinserweiterung Nicht Verkostung.
00:10:44: Das ist für jemanden wie mich und ich glaube auch für viele der Kollegen die im Raum waren die gelernt haben, Wein zu beschreiben und einzuorden gar nicht so leicht gewesen.
00:10:54: Weil man sofort wieder beim Beschreiben und Interpretieren ist, beim Aromensuchung auch bei der Bewertung.
00:11:00: Und wir brauchten ein bisschen um uns darauf einzulassen weil hier ging es ums Fühlen und Wahrnehmen.
00:11:08: Ich glaube für mich und auch viele Kollegen aus dem Someli-Bereich war das eine neue Erfahrung aber sie war ungewohnt und horizontal erweitert Und gleichzeitig schwierig, genau weil wir so darauf geschult waren uns in Aromen ausdrücken zu wollen.
00:11:25: Wir greifen nach Worten, nach Vergleichen, Nach Schubladen die der erste Eindruck passt und dabei verlieren wir manchmal das was eigentlich davor kommt dass reine Wahrnehmen.
00:11:36: für mich war das total spannend und ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen weil Ich glaube dass da auch ein Schlüssel drin liegen kann.
00:11:42: Das war für mich ein richtig guter Start den Tag und ich kann euch sagen nach diesen Übungen war ich richtig achtsam, wach und auf allen Ebenen Aufnahme bereit.
00:11:52: Und genauso will man einen Tag starten in dem man so viel lernen und aufnehmen kann wie das im Nikolaj-Hoff gegeben war.
00:12:00: Das berührt etwas dass mich in meinem Arbeitsalltag ständig beschäftigt Nur von einer anderen Seite.
00:12:06: Ich habe viel mit Qualität zu tun, mit Zertifikaten, mit IFS, mit HCCP, mit Dokumenten die belegen sollen das etwas in Ordnung ist.
00:12:14: und da merkt man schnell ein Zertifikat sagt ihr dass ein Prozess eingehalten wurde aber es sagt ihr nicht ob etwas gut ist Und ich will das hier nicht gegeneinander ausspielen denn ich verdiene mein Geld unter anderem damit Betriebe durch genau solche Zertifierungen zu begleiten und ich halte sie auch für wichtig.
00:12:31: Ein HACCP-Konzept ist kein Bürokratiemonster, sondern ein Werkzeug der Sicherheit schafft.
00:12:37: Und einen EFS-Aude zwingt einen Betrieb seine Abläufe einmal wirklich anzuschauen!
00:12:42: Aber das Zertifikat ist die Pflicht und das Wahrnehmen ist die Kühe.
00:12:46: Markus Buchmann hat mir in diesem Morgen vorgeführt dass die eigentliche Qualität dort anfängt wo das messbare aufhört.
00:12:53: Dann gab es einen Vortrag zu meinem Lieblingsgetränk... ...und ich muss zugeben mit einem Ja, vielleicht klein überheblichen Schmunzeln würde ich auch behaupten es ist eine meiner Kernkompetenzen.
00:13:05: Ihr wisst es bestimmt schon des Gegens um Champagner.
00:13:08: Götztrevis von Wienaturell hat großartig erklärt wie die Böden entstanden sind welche böden Strukturen es überhaupt gibt in der Champagne und was das für den Champagner bedeutet bis hin zur Rebsortenauswahl.
00:13:20: und ich hätte wirklich stundenlang zuhören können.
00:13:24: Und begleitet wurde er von Geraldine Lacourt.
00:13:27: Sie hat ergänzt und von ihrer eigenen Umstellung erzählt, vom persönlichen Weg ihres Weinguts hin zur Biodynamie.
00:13:35: Denn das ist in der Champagne immer noch kein großes Thema.
00:13:40: Im Gegenteil dort wird vielfach konventionell gearbeitet über Jahrzehnte mit viel Pestizid- und Spritzmitteleinsatz und entsprechend ausgelaugt sind auf die Böden und der Zustand der Weinberge.
00:13:52: Und trotzdem machen sich Winzerinnen wie Sheradin Lacour.
00:13:56: allen Unken rufen uns Gepdingern zum Trotz auf diesen Weg.
00:14:00: Ich finde das großartig und ich bin ziemlich sicher, wenn wir auch in Zukunft noch lange guten Champagner trinken wollen dann führt daran kein Weg vorbei aber auch wieder ein Grund weitere Folgen darüber zu machen.
00:14:13: da müssen weitere folgen her denn ich dachte dass sei meine Kernkompetenz bis so diesem Vortrag und ich dachte ich kenne diese Region und dann habe ich dort drin gesessen und gemerkt wie viel es noch zu lernen gibt.
00:14:24: Da freue ich mich drauf und ich denke, ich werde auch an dieser Stelle hier wieder von berichten.
00:14:29: Zwei Vorträge an dem Tag Andreas Schumann und einer von Georg Meißner die parallel liefen.
00:14:35: Andreas Schuman gehört zum Weingut Odinsteil in der Pfalz und hat über die Bedeutung des Tieres im biodynamischen Weinberg gesprochen.
00:14:42: Georg Meissner ist Forscher in Geisenheim – auch Dozentengeisenheim ein eigenes Stück sehr alter Reben im Russion und hat über alkoholische Gierungen aus biodynamischer Sicht gesprochen.
00:14:55: Ich kenne beide schon, so ein bisschen aus der Szene sind sie wirklich große Namen und gern gebuchte Redner oder Dozenten für das Thema Biodynomie.
00:15:07: Und ich durfte Sie bereits beide erleben damals auf dem Workshop Biodynamica beim Weingut Heidlinger.
00:15:14: Wer mag hört da einfach noch mal in die Folge sechs rein, da habe ich davon erzählt.
00:15:18: Jetzt liefen diese beiden Vorträge leider parallel.
00:15:21: Ich musste mich also entscheiden und diesmal habe ich mich für Andreas Schumann entschieden.
00:15:26: Sein Thema war Mensch und Tier, das ist in der Biodynomie nicht zu trennen.
00:15:31: Andreas hat gezeigt dass ein lebendiger Weinberg ohne Tiere gar nicht denkbar ist.
00:15:35: scharfe die dem Boden begrühen und dünn Hühner die gegen Schädlinge arbeiten dazu Bienen, Vögel Pferde alle mit ihrem Platz Und am Ende ist es ganz ein Kreislauf der weit über den Weinberg hinaus reicht.
00:15:48: Das Tier liefert unter anderem den Mist, das Tier liefert sogar die Höhlen für die Präparate und so hat sich für mich auch ein Kreis geschlossen in dem nichts übrig bleibt und nichts von außen dazu kommen muss.
00:16:00: Und dann kam einen Satz der mir wirklich von Andreas Heng geblieben ist.
00:16:06: er sagte dass ein Winzer solange er keine Tiere hält eigentlich nur Hobbybauer sei.
00:16:12: Trocken hatte das gesagt mit einem Lächeln.
00:16:15: Es wurde im Raum in so einem Kreuzgewirbe einmal ganz kurz still.
00:16:20: Für mich hat da jemand die ganze Theorie des Tages genommen und auf den Boden gestellt, und zwar im wörtlichen Sinn.
00:16:28: Damit hat sich Biodynomie für mich auch noch mal ein bisschen erweitert.
00:16:33: Also es ist hier kein Mondkalender und kein Mythos, sondern es war plötzlich einen Kreislauf, wo etwas atmet, frisst, dünnt und lebt.
00:16:44: Genau da hat es bei mir noch mal Klick gemacht, weil es zur Frage vom Morgen gepasst hat.
00:16:49: Also Qualität kommt nicht von außen und steht auf keinem Papier.
00:16:53: Sie entsteht da wo alles zusammenspielt im Weinberg, im Kreislauf in dem alles seinen Platz hat.
00:16:59: Am späten Nachmittag wechselten wir die Seite.
00:17:02: Gegenüber im Flaschenlager war eine Verkostungsstraße aufgebaut und ich ... Es waren glaube ich zwölf Winzer.
00:17:09: also diese Straße hatte sich... Hatte es wirklich in sich.
00:17:13: Hier standen Weine von geladenen Gütern und aber auch Weine vom Vorm Nikuleihauf.
00:17:20: Und ich würde sagen, das war ein Querschnitt durch das was biodynamisch weltweit zur Spitze gehört.
00:17:27: Ich habe ein paar herausgegriffen die für mich so im Gedächtnis geblieben sind Aber die Auswahl ist mir schon auch schwer gefallen.
00:17:34: Es waren wirklich besondere Weine es waren besondere Menschen und ich war sehr dankbar dass wie natürlich da auch diese Verkostungsstraße noch mal möglich gemacht hat und wir auch da nochmal in den Austausch gehen konnten.
00:17:51: Ich würde sagen, wir fangen zu Hause an – nämlich beim Nikolaihof!
00:17:54: Und auch wenn sie mehr dabei hatten und wir fast alles an allen Stationen verkosten konnten und auch verkostet haben sind mir beim Nikolihof zwei Rieslinge im Gedächtnis geblieben Und die haben mal wieder bewiesen, warum diese Rebsorte als die Königen bezeichnet wird und unter Kennern zu den größten Beinen der Welt zählt.
00:18:15: Der erste war aus dem Gärtnannte er sich ein Riesling-Federspiel.
00:18:22: Neun Jahre im Holzfass gereift.
00:18:25: Ihr müsst wissen Federspiel ist in der Wachhau so die mittlere Stufe.
00:18:29: Ein trockener eher klassischer Weih nicht so'n schweres Geschütz wie das Marakt Neun Jahre im Fass war und was daraus dann entstanden ist.
00:18:43: Und wir durften den Topwein des Weinguts verkosten aus dem Jahr, wie nur Tee-Krießlingen.
00:18:49: Dieser Wein war fünfzehn Jahre im Holzfass, also ein großes Holzfässer und wurde im April zwanzig vierundzwanzig gefüllt wenn ich mich richtig erinnere.
00:19:02: Ihr müsst euch vorstellen, ein Wein der fünfzehn Jahre Zeit bekommt bevor er überhaupt auf die Flasche geht.
00:19:08: Einmal ganz kurze Sprachlosigkeit als wir es im Glas hatten – wir haben's verkostet und großartig!
00:19:13: Und beide Weine haben gezeigt was in dieser Riebsorte steckt das lager- und reife Potenzial aber erst dann rauskommt wenn man die Geduld auch dazu hat.
00:19:25: Mir war völlig klar Und ich glaube, das ist es euch auch.
00:19:28: So was bekommt man nicht jeden Tag ins Glas und das war mir wirklich eine besondere Freude, dass auch noch an dem Ort verkosten zu dürfen wo das Ganze herkommt also am Ursprungsort und ja im ältesten Wein gut Österreichs.
00:19:43: Und da kam mir gleich wieder die Idee oder ich hatte gleich den Impuls.
00:19:47: Denk bitte dran gereifte Weine du musst noch eine Folge mit Desiree aufnehmen.
00:19:52: Da steht noch etwas aus!
00:19:53: Also... Den Termin müssen wir jetzt planen.
00:19:55: Das kommt dann gleich im Anschluss nach, dem ich diese Folge hier aufgenommen
00:19:59: habe.".
00:20:00: Und dann sind wir vom Nikolajhof gesprungen ins Priorad zur Terroirallimit.
00:20:06: Wenn man die Weine mal probiert hat weiß man warum der Name Programm ist.
00:20:11: Ich glaube, der Winzer hieß Dominik Kuba.
00:20:13: Er bewirtschaftet dort Kleinstparzellen in atemberaubenden Steillagen auf so ganz kleinblätterigen Skiferboden Und der nennt sich Likorella.
00:20:25: Die Reben sind teilweise hundert Jahre alt und werden strikt biodynamisch ausgebaut,
00:20:32: d.h.,
00:20:33: der Chef der Bodenbearbeitung sei ein Maulesel.
00:20:37: Also keine Technik im Weinberg sondern das was wir auch schon von Andreas gehört haben Tier-und Mensch vereint.
00:20:45: Ich fand dass sind Weine die das Priorat so kompromisslos deuten und widerspiegeln, wie ich sie kaum vorher probieren konnte.
00:20:56: Also supermineralisch, kraftvoll und trotzdem mit einer Allerganz gepaart die man dieser rauen Landschaft gar nicht so zutraut und dem Priorat auch als Region, als Weinregion gar nicht zugetraut hat.
00:21:09: Die kommen immer ein bisschen Buschikosa, ein bisschen Breitschuldriger... Ich will fast sagen bäuerlicher her und diese Weine aber waren super elegant und tiefgründig.
00:21:22: Und nach diesen doch beeindruckenden Weinen aus dem Priorad, also Rotweinen von teils über hundert Jahre alten Reben sind wir auf die gegenüberliegende Seite zum Rebenhof gewechselt.
00:21:35: Das war ein sehr guter Freund von Nicky.
00:21:38: Also Nicky saß dem Hausherrn vom Nikolaihof.
00:21:44: Also diese Verbindung, die die beiden hatten oder so wie ihr auch darüber gesprochen hat ist die Art, die ich so sehr mag an dieser Welt in der wir uns da gerade bewegen.
00:21:54: Es ging nicht um große Namen allein es geht um Menschen, die sich kennen und die sich schätzen und die einander einladen.
00:22:01: und genau deshalb stand der Rebenhof hier auch nicht wegen seiner großen Punktzahl sondern wegen seiner Philosophie weil die beide das eint was sie ja was ihre Mission und ihre Vision ist.
00:22:14: Und ich glaube auch, weil sie befreundet sind.
00:22:18: Das waren super spannende Weine!
00:22:20: Wir haben vier weiße verkostet unter anderem in Souvenir Blanc einen der sehr lange auf der Hefe gelegen hat.
00:22:29: Super spannende weine anders als das, was ich erwartet hatte aber auf jeden Fall auch zurecht in dieser herausragenden Straße aufgebaut.
00:22:40: Naja und weil es irgendwie der Tag der großen Namen war, gab's dann noch Domain-Trapé aus Geoffrey Schambertau.
00:22:46: Und dort hatten wir verschiedene Beine aus dem Beginn.
00:22:50: Das hat nochmal so ein bisschen die Tankstelle vom letzten Mal aufgemacht und ganz ruhig und leise und andächtig sind wir beim Schambertau in Grundgrün gewohnt.
00:23:01: Vielleicht ein bisschen was zu Familie Trapé?
00:23:03: Die ist seit vielen Jahren, seit vielen Generationen im Beginn verwurzelt Und Jean-Louis Trapez hat die Weinberge schon Mitte der neunziger Jahre auf Biodynamie umgestellt und gehört damit zu den Pionieren im Begrund.
00:23:24: Die Rotweine waren so, wie man sich das Begund vorstellt – auch ein bisschen wie bei Bouillot, dieses alte klassische elegante Begunt.
00:23:38: Hatten wir den Chambatron Grand-Cruis im Glas und ich meine, er hat gesagt dass davon gerade mal zehntausend Flaschen die Gesamtproduktion sind.
00:23:51: Und ihr könnt euch vorstellen und ich sage jetzt auch einfach meinen Preis dazu Die liegen wahrscheinlich so um die acht bis neun hundert Euro wenn man sie kaufen kann.
00:24:03: und das Kaufen können in Deutschland wird relativ schwierig weil ich im Nachgang gefragt habe und man mir sagte, das wie natürlich glaube ich oder ich glaube ganz Deutschland.
00:24:15: Ich weiß nicht ob noch mehrere Händler den vertreiben oder verkaufen aber dass es für ganz Deutschland insgesamt achtzehn Flaschen gab.
00:24:24: Und ja so einen Wein im Glas zu haben an einem Ja ganz normalen will ich jetzt sagen Verkostungstisch wusste ich mir dann auch erst noch mal wieder bewusst machen, was dort steht und was man auch schmeckt.
00:24:37: Und ja ... Mal wieder mit viel Dankbarkeit verbunden, dass sich das probieren durfte.
00:24:43: Nachdem wir noch ganz viele andere Sachen probiert haben, Heinrich war noch da, Maiklang war noch der Götztrevitz hat selber nochmal seine Weine vorgestellt die er an der hessischen Bergstraße machte.
00:24:53: eine tolle Empfehlung zum Schluss der Verkostung waren wir noch einmal bei Georg Meisner dessen Vortrag ich ja verpasst hatte Und er hatte seinen – ich hoffe, dass ich das jetzt richtig ausspreche – Winde-Mia Tricks dabei.
00:25:09: Also Georg Meisner hat seine Laufbahn als Winzer begonnen und die muss man einmal ganz kurz hier erwähnen damit man diesen Wein auch versteht.
00:25:18: Er hat mit einer Winzerlehre angefangen und kam in den Roussillon zum ersten Mal.
00:25:24: Und hat dann später an der Uni Montpellier die erste Diplomarbeit über biodynamischen Weinenbau geschrieben.
00:25:30: Ich glaube, in Deutschland und auch in Österreich ist Georg Meisner und Biodynomie gar nicht mehr voneinander zu trennen.
00:25:36: In den vergangenen Jahren hat er sich dort einen Traum erfüllt und zwei Weingärten in Cassagne übernommen.
00:25:41: Den einen mit einem alten Grenage.
00:25:44: Und das andere war Carignan, der in dem Jahr deiner Zeit im Jahr eightiehundert neunundneinzig gepflanzt wurde.
00:25:50: Das war sein eigenes Stück.
00:25:54: Insgesamt hatte er mit beiden Teilen gerade mal ein Hektar Und ich glaube, das reicht auch weil Georg super viel unterwegs ist.
00:26:02: Aber trotzdem immer wieder ins Russie-Johnt zurückkehrt um zu schneiden Bodenbearbeitung und natürlich für die Lese selbst.
00:26:09: Der Rote den wir probiert haben kam genau von diesen Achtzehneunundneinundneunzig gepflanzten Carignons.
00:26:16: Es war wirklich beeindruckend gewesen.
00:26:18: Das war noch eine Fassprobe.
00:26:20: Georg hat uns dann erzählt dass er im Prinzip das Stück Land hat und die Reben.
00:26:26: Und wie gesagt, dort Schnittbodenbearbeitung und auch Lese macht.
00:26:30: Und vinifiziert wird der Wein aber bei Flo Busch.
00:26:34: Bei dem Namen Busch denkt man ja erst mal da müsste jetzt irgendwas aus Pünderich an der Mosel kommen.
00:26:41: Nämlich das Weingut Rieta & Clemens Busch.
00:26:44: weil Florian ist nämlich ihr Sohn und hat dort auch lange mitgearbeitet und ist dann aber nach Frankreich gegangen, weil glaube ich sein Bruder oder dort im Weinen Bau in der Mosel.
00:26:55: Im Weingut dort sein Bruder, glaube ich, mit eingestiegen ist und er ist erst in die Provence und dann ins Langedoc.
00:27:02: Da war er Kellermeister bei einer berühmten Domäne und hat dort im Jahr zwei Tausend Achtzehn seine Lebensgefährtin Paola kennengelernt und hat ein eigenes Gut aufgebaut das heute knapp siebeneinhalb Hektar hat.
00:27:16: Bei diesem Wein vom Georg Meisner, beim Windemiratrix kommen also zwei zusammen.
00:27:20: Georg Meissner mit seinem Boden und seinen uralten Reben und Flo Busch mit seiner Hand im Keller.
00:27:26: Und beide machen sogar einen eigenen gemeinsamen Wein der trägt den Namen Maibusch.
00:27:34: Für mich war das so am Abschluss dieser Verkostung nochmal genau diese Gedanke, also dieser Kreislaufgedanke von morgen nur eben nicht in Weinberg sondern zwischen zwei Menschen die ihr können verbinden und miteinander teilen.
00:27:46: Und ich glaube, das ist auch so der Gedanke den Biodynomie immer wieder aufgreift dass es ein Kreislauf ist, das immer etwas miteinander verbunden wird.
00:27:56: Wenn ich eine Sache aus diesem Tag mitnehme dann diese Jeder Wein, der mich berührt hat hatte einen Menschen dahinter die man kannte oder den nicht kennenlernen durfte.
00:28:07: Die besten hatten noch etwas gemeinsam.
00:28:10: Sie durften nämlich alt werden wovor jemand sie bewertet hat.
00:28:15: Vielleicht ist das auch so.
00:28:16: der Kern, dass guter Wein ... Ja ich würde sagen, gutter Wein schmeckt nach jemandem.
00:28:23: Nicht nach etwas und wir sind uns glaube ich jetzt in dieser Folge wieder sehr einig er braucht Zeit und keine Punktzahl.
00:28:31: Und bevor ich mit dieser Folge Schluss mache möchte ich an dieser Stelle noch mal Danke sagen denn so einen Tag oder diese zwei Tage entstehen nicht von allein.
00:28:41: Ich möchte mich bei Susi bedanken die sich mit mir auf den Weg gemacht hat Und ja, es ist irgendwie schöner so was zu teilen als das alleinzumachen.
00:28:50: Ich danke natürlich an alle Winzerinnen und Winzer die vor Ort waren, an die Rednerinnen und Rednern, die uns mitgenommen haben in ihr Wissen.
00:28:57: Großes Danke an Wie Naturell und an Kalk und Kegel für die Einladung und an Demeter, die das Ganze mit möglich gemacht haben!
00:29:05: Es gilt aber auch, Danke an die Gastgeber oder für unfassbar gutes Gastgebertum zu sagen – an Familie Saas An Christine Saas, die diesem Hof vor über fünfzig Jahren in die biodynamische Richtung gegeben hat.
00:29:18: Und an Niki und Katharina, die den Nikolaihof heute führen.
00:29:21: Sie waren großartige Gastgeber und großartigen Winzer.
00:29:25: Danke aber auch an Norbert Taller für das fantastische Essen!
00:29:28: Und an Hopfengrund für das Bier danach.
00:29:31: Das war nicht wirklich meins... weil aber Bier auch nicht meins ist.
00:29:34: Ich habe aber viele Kolleginnen und Kollegen gesehen, die sich sichtlich nach der Weinprobe darüber gefreut haben und das ein oder andere genossen haben.
00:29:45: Und natürlich noch einen Dank an Petra Leitner vom Dunkelsteiner Rösthaus, deren Demeter-Kaffee mich morgens zwischendurch wirklich wachgehalten hat!
00:29:54: Am Ende dieser zwei Tage bin ich wieder einmal seelig und vollgetankt nach Hause gefahren – und voll getankt meine ich genau so... Wie ich es zu dieser Serie passend immer wieder sage.
00:30:06: Also vollgetankt bedeutet nicht betrunken, sondern aufgeladen mit neuen Gedanken und Bildern die bleiben und mit der Lust das alles weiterzutragen.
00:30:14: Das war Folge neunzehn.
00:30:16: Ich bin Maya Kirsch Und Kirschreal ist eine Produktion von Studio Venizia Der Podcast Company.
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